Nach wie vor missbrauchen Betrüger die IHK-Organisation als Deckmantel für Phishing-Attacken – zuletzt mit dem Betreff "Betriebliche Steuerunterlagen". Hier erfahren Sie mehr über diese und weitere kriminelle Ansätze.
Im Newsroom der DIHK finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, Statements, Studien und Hintergrundinformationen zur deutschen Wirtschaft – kompakt aufbereitet, einordnend und stets aktuell.
Seit dem 12. August gilt EU-weit die Verpackungsverordnung PPWR. Sie soll Abfallmengen senken und Stoffkreisläufe stärken. Die Umsetzung dieser grundsätzlich richtigen Ziele stellt die Betriebe jedoch vor enorme Hürden. Denn die neuen Pflichten werden begleitet von vielen Unsicherheiten.
Der "Industrial Accelerator Act" soll die Industrie der EU stärken und Abhängigkeiten senken. Doch die geplanten Maßnahmen bergen aus Sicht der Wirtschaft erhebliche Risiken. Neben Eingriffen in die unternehmerische Freiheit und Kostensteigerungen drohen heute noch nicht absehbare Nebenwirkungen.
Verlorene Industriearbeitsplätze, Rekordinsolvenzen, jahrelange Stagnation: Der Druck auf den Standort wächst. Die Reformankündigungen des Bundeskanzlers stimmen den DIHK zugleich vorsichtig optimistisch. Doch DIHK-Präsident Peter Adrian macht klar: Ankündigungen allein reichen nicht mehr.
Zwei Drittel der Unternehmen spüren die wachsende Konkurrenz aus China, in der Industrie sogar 83 Prozent. Die neue DIHK-Sonderumfrage zeigt: Die Wirtschaft begegnet dem Wettbewerb mit Innovation und erwartet von der EU ein geschlossenes Auftreten.
Die Unternehmen in Deutschland stellen sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten familienfreundlich auf – und steigern damit ihre Arbeitgeberattraktivität gerade für jüngere Beschäftigte. Das zeigt eine neue Studie des IW Köln, aus der sich wertvolle Handlungsempfehlungen ableiten lassen.
In der Debatte um die Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission warnt DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov eindringlich vor einem Aufweichen der im Sommer getroffenen Beschlüsse zum Reformpaket.
Um ihren Nachhaltigkeitsberichtspflichten nachzukommen, fordern größere Betriebe zunehmend Informationen von ihren oft kleinen Zulieferern an. Mit dem "Voluntary Standard" bietet die EU nun einen Rahmen, der das Beantworten von Datenanfragen entlang der Wertschöpfungskette erleichtern soll.
Der aktuelle DIHK-Report Unternehmensgründung zeigt: Die IHKs zählten zuletzt zwar deutlich mehr Gründungsberatungen, doch treibt die potenziellen Jungunternehmer eher die Angst vor Arbeitslosigkeit als der Innovationsgeist. Wie die Bedingungen für Start-ups verbessert werden können.
Neue Technologien eröffnen der deutschen Wirtschaft enorme Wachstumschancen, doch Wertschöpfung entsteht erst durch Menschen, die diese Technologien auch anwenden können. Die DIHK mahnt deshalb, die Berufliche Bildung zu stärken, und zeigt konkrete Ansätze auf, wie das gelingen kann.
Die Unternehmen hierzulande wünschen sich aber eine Klimapolitik, die sowohl Dekarbonisierung als auch Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht. Gelingt dies nicht, das zeigt das jüngste DIHK-Energiewende-Barometer, wird die hohe Gefahr einer schleichenden Deindustrialisierung noch weiter wachsen.
Wenn Deutschland bis 2045 klimaneutral sein soll, führt an Wasserstoff kein Weg vorbei. Doch um die Dekarbonisierung voranbringen zu können, muss der Hoffnungsträger H₂ verfügbar, bezahlbar und zuverlässig transportierbar sein. Die größte Hürde stellt dabei derzeit die Infrastruktur dar.
Die Unternehmen in Deutschland schätzen die Vorzüge der dualen Ausbildung, das zeigt einmal mehr die DIHK-Ausbildungsumfrage 2026. Demnach engagieren sich die Betriebe stark für ihren Fachkräftenachwuchs, auch wenn sie aktuell mit erheblichen konjunkturellen und strukturellen Hürden kämpfen.
Sechs Zukunftstechnologien soll die Hightech Agenda der Bundesregierung von 2025 voranbringen und die Innovationsdynamik hierzulande langfristig steigern. Ein Jahr später sieht die Wirtschaft noch Nachbesserungsbedarf: Viele Vorschläge seien zu unkonkret und zu wenig mittelstandsorientiert.
In digitalen Schlüsselbereichen sind die meisten Betriebe hierzulande stark von Anbietern aus Nicht-EU-Ländern abhängig. Europa sollte seine Handlungsfähigkeit auf diesen Feldern stärken, indem es die richtigen Rahmenbedingungen für Innovation, Skalierung und Investitionen schafft.
Mit dem Europäischen Emissionshandel will die EU-Kommission ein wirkungsvolles klimapolitisches Instrument reformieren. Damit es seine Lenkungswirkung entfalten kann, sind mehrere zentrale Ansätze erforderlich. In einem neuen Impulspapier skizziert die DIHK, was bei der Reform zu beachten ist.