Nach wie vor missbrauchen Betrüger die IHK-Organisation als Deckmantel für Phishing-Attacken – zuletzt im Zusammenhang mit gewerberechtlichen Erlaubnissen mittels einer Mail, die zuvor telefonisch angekündigt wird. Hier erfahren Sie mehr über diese und weitere kriminelle Ansätze.
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Wenn Deutschland bis 2045 klimaneutral sein soll, führt an Wasserstoff kein Weg vorbei. Doch um die Dekarbonisierung voranbringen zu können, muss der Hoffnungsträger H₂ verfügbar, bezahlbar und zuverlässig transportierbar sein. Die größte Hürde stellt dabei derzeit die Infrastruktur dar.
Die Unternehmen in Deutschland schätzen die Vorzüge der dualen Ausbildung, das zeigt einmal mehr die DIHK-Ausbildungsumfrage 2026. Demnach engagieren sich die Betriebe stark für ihren Fachkräftenachwuchs, auch wenn sie aktuell mit erheblichen konjunkturellen und strukturellen Hürden kämpfen.
Sechs Zukunftstechnologien soll die Hightech Agenda der Bundesregierung von 2025 voranbringen und die Innovationsdynamik hierzulande langfristig steigern. Ein Jahr später sieht die Wirtschaft noch Nachbesserungsbedarf: Viele Vorschläge seien zu unkonkret und zu wenig mittelstandsorientiert.
In digitalen Schlüsselbereichen sind die meisten Betriebe hierzulande stark von Anbietern aus Nicht-EU-Ländern abhängig. Europa sollte seine Handlungsfähigkeit auf diesen Feldern stärken, indem es die richtigen Rahmenbedingungen für Innovation, Skalierung und Investitionen schafft.
Mit dem Europäischen Emissionshandel will die EU-Kommission ein wirkungsvolles klimapolitisches Instrument reformieren. Damit es seine Lenkungswirkung entfalten kann, sind mehrere zentrale Ansätze erforderlich. In einem neuen Impulspapier skizziert die DIHK, was bei der Reform zu beachten ist.
Die Bundesnetzagentur hat mit AgNes ("Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom") einen Reformprozess angestoßen, der die Netzentgelte an die Anforderungen eines zukunftsfähigen Energiesystems anpassen soll.
Schon 2029 könnte der digitale Euro in den Ländern der Eurozone Realität werden. Er soll mehr Unabhängigkeit und Resilienz bringen, die Kosten für die Wirtschaft senken und so viel Datenschutz bringen wie das Bargeld. Der versprochene Mehrwert muss sich aber in konkreten Vorteilen widerspiegeln.
In ihrem Frühjahrspaket 2026 attestiert die EU-Kommission Deutschland die bekannten, auch von der DIHK identifizierten strukturellen Standortprobleme: von Investitions- und Digitalisierungsdefiziten über hohe Energiekosten bis hin zum Fachkräftemangel.
Mit einem neuen "Omnibus-Gesetz" will die EU-Kommission nun das Unternehmensteuerrecht vereinfachen. Die durch die hohe Regulierungsdichte entstandenen Bürokratiekosten sollen dem Vernehmen nach bei Betrieben und Steuerverwaltungen in Europa um etwa sieben Milliarden Euro sinken.
Wer etwa Exponate für eine Fachmesse über die Grenze bringen muss, kann sich mithilfe eines Carnet ATA eine separate Zollanmeldung sparen. Seit dem 1. Juni gibt es den bewährten "Reisepass für Waren" auch als QR-Code: In zunächst rund 30 Staaten wird das System vollständig digital abgewickelt.
Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) von 2023 schreibt starre Einsparziele für den Energieverbrauch in Deutschland fest – unabhängig von Klima- oder Effizienzaspekten. Nach aktuellem Stand sind sie nur durch einen drastischen Rückgang der Wirtschaftsleistung zu erreichen.
Bei der – zweifelsfrei wichtigen – Modernisierung des Städtebau‑ und Raumordnungsrechts setzt die Bundesregierung neue planerische Prioritäten zulasten von Gewerbeflächen. Die DIHK fordert Nachbesserungen, um eine ausgewogene und wirtschaftlich tragfähige Stadt‑ und Regionalentwicklung zu sichern.
Der Gebäudesektor steht unter erheblichem Transformationsdruck: Neue Vorgaben und hohe Kosten erschweren Investitionen in klimaneutrale Gebäude. Die DIHK fordert verlässliche, technologieoffene und wirtschaftlich tragfähige Regelungen.
Der Einzelhandel leidet massiv unter Ladendiebstählen. Viele Betriebe würden gern mit modernen, ganzheitlichen Sicherheitskonzepten gegensteuern, doch gerade beim Einsatz von Kameras gibt es große rechtliche Unsicherheiten. Die DIHK mahnt praxistaugliche und bundesweit einheitliche Regelungen an.