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Brexit

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    Für die Wirtschaft läuft der Brexit-Countdown weiter

    Seit dem 1. Februar 2020 ist Großbritannien nicht mehr Mitglied der Europäischen Union (EU). Damit hat der Poker um den Austritt der Briten dreieinhalb Jahre lang Bürger, Politiker und Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals in Atem gehalten. Doch für die deutsche Wirtschaft läuft der Brexit-Countdown weiter.

    Der EU-Binnenmarkt mit seinen wirtschaftlichen Grundfreiheiten hat grenzüberschreitendes Wachstum gefördert: In Deutschland sind rund 750.000 Arbeitsplätze vom Export nach Großbritannien betroffen. Deutsche Unternehmen beschäftigen außerdem 400.000 Mitarbeiter in Großbritannien in 2.500 Niederlassungen. Diese Zahlen allein zeigen aber nur sehr dürftig, wie eng die wirtschaftliche Verbindung der beiden Länder tatsächlich ist: Durch den Austritt werden Wertschöpfungsketten unterbrochen, Unternehmen im Unklaren gelassen, 160 Milliarden Euro Direktinvestitionen deutscher Unternehmen in Großbritannien befinden sich in der Schwebe, und die aktuell anberaumten elf Monate Übergangszeit sind mindestens eng bemessen für die Vielzahl der anstehenden, abstimmungsbedürftigen Themen.

    Folgen des Brexit für deutsche Unternehmen ungewiss

    Zunächst einmal gelten für Unternehmen, die im und mit dem Vereinigten Königreich wirtschaftlich aktiv sind, auch ab dem 1. Februar 2020 weiter wie bisher die aktuellen Regelungen. In der bis Ende 2020 laufenden Übergangsphase bleibt Großbritannien somit Mitglied des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. Gleichzeitig laufen nun Verhandlungen über die künftigen Beziehungen und ein Freihandelsabkommen an. Die nächste wichtige Frist: 30.Juni 2020. Bis dahin muss sich die britische Regierung entschieden haben, ob eine Verlängerung der Gespräche möglich ist. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat dies allerdings bisher strikt abgelehnt.

    Kontakt

    Porträtbild Mathias Dubbert, Referatsleiter Europapolitik, EU-Finanzierungsinstrumente, Europäische Außenwirtschaftsförderung
    Mathias Dubbert Referatsleiter Europapolitik, EU-Finanzierungsinstrumente, Europäische Außenwirtschaftsförderung
    Mann im Anzug mit Reisekoffer eilt am Houses of Parliament vorbei.

    Checkliste: Are you ready for Brexit?

    "Are you ready for Brexit?": Mit einem vom DIHK konzipierten Online-Tool können Unternehmen prüfen, ob sie alle Folgen des Brexit berücksichtigt haben.

    Brexit-Verhandlung am Tisch mit EU-GB-Fahnen

    Wie es in den Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien weitergehen kann

    Seit dem 1. Februar ist Großbritannien nicht mehr Mitglied der Europäischen Union, und am 31. Dezember endet auch die Übergangsphase, in der die Wirtschaftsbeziehungen zwischen EU und Vereinigtem Königreich noch so ausgestaltet sind wie bisher. Wie sie künftig aussehen könnten und welche Prioritäten die deutsche Wirtschaft setzt, hat der DIHK in einem Ideenpapier skizziert.

    Brexit? Schreibmaschinenschrift auf weißem Blatt

    Umfragen zum Brexit

    Wie sehen die Unternehmen den EU-Austritt Großbritanniens? Der DIHK fragt in seinen internationalen Erhebungen auch speziell ab, wie es um die Stimmung in der Wirtschaft zum Brexit bestellt ist.

    Brexit-News

    Über Neuigkeiten rund um den EU-Austritt Großbritanniens informiert Sie jeden Monat der DIHK-Newsletter "Brexit News".

    Die aktuelle Ausgabe und ein Anmeldeformular gibt es hier.

    Zollabwicklung: Offener Container mit Kisten auf Paletten im Vordergrund

    Generalzolldirektion

    Was kommt in Sachen Zollabwicklung mit Großbritannien auf hiesige Unternehmen zu? Infos und viele nutzwertige Links gibt es bei der Generaldirektion Zoll unter www.zoll.de.

    Brexit: Container mit EU- und Großbritannien-Flaggen

    AHK Großbritannien

    Die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Großbritannien verfolgt den Brexit vor Ort in London. Sie finden den Web-Auftritt der AHK unter der Adresse www.grossbritannien.ahk.de.

    Neuer Inhalt (1)

    Informationen der Bundesregierung

    Über ihre Vorkehrungen zum Brexit – etwa zu Themen wie Limited, Versicherungen oder Steuern – informiert die Bundesregierung unter www.bundesregierung.de.

    GemeinsamWirtschaftStärken