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Für die Wirtschaft läuft der Brexit-Countdown weiter

Großbritannien ist wirtschaftlich so gewichtig wie die 19 kleinsten EU-Länder
Halbtransparente UK- und EU-Fahne über Kalenderblatt mit rot angekreuzten 31. Januar

Wie geht es nach dem Brexit weiter? Noch ist vieles unklar

© Firn / iStock / Getty Images Plus

Seit dem 1. Februar 2020 ist Großbritannien nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Damit hat der Poker um den Austritt der Briten dreieinhalb Jahre lang Bürger, Politiker und Unternehmen auf beiden Seiten des Kanals in Atem gehalten. Doch für die deutsche Wirtschaft läuft der Brexit-Countdown weiter.

Der EU-Binnenmarkt mit seinen wirtschaftlichen Grundfreiheiten hat grenzüberschreitendes Wachstum gefördert: In Deutschland sind rund 750.000 Arbeitsplätze abhängig vom Export nach Großbritannien. Deutsche Unternehmen beschäftigen außerdem 400.000 Mitarbeiter in 2.500 Niederlassungen in Großbritannien, und ihre bisherigen Direktinvestitionen jenseits des Ärmelkanals belaufen sich auf 160 Milliarden Euro.

Folgen des Brexit für deutsche Unternehmen ungewiss

Zunächst einmal gelten für Unternehmen, die in Geschäftsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich stehen, in der bis Ende 2020 andauernden Übergangsphase die Regelungen des EU-Binnenmarktes und der Zollunion. Für die Zeit ab dem 1. Januar 2021 laufen derzeit Verhandlungen über die künftigen Beziehungen und ein Freihandelsabkommen. Die genauen Auswirkungen auf die Unternehmen sind daher noch unklar.

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Porträtbild Mathias Dubbert, Referatsleiter Europapolitik, EU-Finanzierungsinstrumente, Europäische Außenwirtschaftsförderung
Mathias Dubbert Referatsleiter Europapolitik, EU-Finanzierungsinstrumente, Europäische Außenwirtschaftsförderung