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Deutsch-französischer EU-Wirtschaftsmotor

Die deutschen Unternehmen haben enge wirtschaftliche Beziehungen mit dem Nachbarland: Frankreich ist Handelspartner Nummer 4 weltweit hinter China, Niederlande und USA. Das deutsch-französische Handelsvolumen ist zwar aufgrund der Coronabremsung 2020 von über 172,8 Milliarden Euro auf 147,3 Milliarden Euro (minus 14,8 Prozent) gesunken. Die Zahlen für 2021 zeigen aber eine Erholung um 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit ist das Handelsvolumen im letzten Jahr wieder auf 164,7 Milliarden Euro gestiegen. Deutsche Betriebe haben in Frankreich Direktinvestitionen im Wert von über 67 Milliarden Euro getätigt und setzen circa 177 Milliarden Euro um – vor allem in den Bereichen Handel und Vertrieb, Automotive sowie Maschinenbau. Mit fast 300 Projekten (48 Prozent mehr als noch 2020) und rund 8.000 geschaffenen Arbeitsplätzen wurde Deutschland 2021 zum wichtigsten Investitionsland in Frankreich, noch vor den USA und dem Vereinigten Königreich.