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Gemeinsam für mehr Cyber-Sicherheit

Rat will das Potenzial für eine gemeinsame Cyber-Einheit prüfen
Leuchtpunkte auf einer Halbleiterplatte formen ein Schloss

Die Kommission will die industriellen und technologischen Kapazitäten der EU im Bereich der Cyber-Sicherheit stärken

© Yuichiro Chino / Moment / Getty Images

Am 19. Oktober hat der Rat der Europäischen Union als Reaktion auf die im Juni veröffentlichte Empfehlung der Europäischen Kommission zum Aufbau einer gemeinsamen Cyber-Einheit diesbezügliche Schlussfolgerungen angenommen. Der Rat kommt darin zu dem Ergebnis, dass Cyber-Sicherheit wesentlich für ein widerstandsfähiges, digitales Europa in Zukunft ist.

Stetig komplexere, hartnäckigere und wirkungsvollere Attacken stellen aus Sicht des Rates für Wirtschaft, Demokratie und grundlegende Dienste ein großes Schadenspotenzial dar. Trotz einer grundsätzlichen Kompetenz der Mitgliedstaaten für die nationale Sicherheit bekräftigt der Rat, dass für ein effektives Krisenmanagement auch auf europäischer Ebene Kohärenz zwischen bestehenden Mechanismen, Initiativen und Prozessen zu gewährleisten ist.

Für die deutsche Wirtschaft ist es wichtig, eine Lösung für die stetig zunehmenden Cyber-Angriffe gegen Unternehmen und kritische Infrastrukturen zu finden, die für erhebliche wirtschaftliche Schäden sorgen. Unternehmen benötigen im Schadensfall klare, vordefinierte Anlaufstellen, die schnelle und umfassende Hilfe bieten. Eine gemeinsame europäische Cyber-Einheit kann dazu einen Beitrag leisten und zudem die länder- und institutionsübergreifende Zusammenarbeit verbessern.

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Porträtfoto Steffen von Eicke
Steffen von Eicke Referatsleiter Digitaler Binnenmarkt, Regionale Wirtschaftspolitik, EU-Verkehrspolitik