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Geplante Richtlinie zum Bodenschutz: Konsultation der EU-Kommission

Unternehmen können sich bis zum 24. Oktober beteiligen
Hand greift im Morgenlicht beschützend nach einer Pflanze in einem Busch

Im Koalitionsvertrag bekennt sich die Bundesregierung zum europäischen Bodenschutz

© skaman306 / Moment / Getty Images

Die Europäische Kommission plant die Vorlage einer Richtlinie zum Schutz, zur nachhaltigen Bewirtschaftung sowie zur Wiederherstellung von Böden in der EU. Dazu startet sie eine öffentliche Konsultation.

Hintergrund ist die EU-Bodenstrategie 2030, die der Nullschadstoff-Ambition aus dem Green Deal folgt. Diese Initiative soll laut EU-Kommission dazu beitragen, den physikalischen, chemischen und biologischen Zustand der Böden zu verbessern. Dahinter steht das langfristige Ziel, bis zum Jahr 2050 alle Bodenökosysteme in der EU in einen gesunden Zustand zu versetzen.

Die mit einer neuen Richtlinie mögliche Handlungsoptionen der EU-Kommission sind vielfältig. Sie umfassen etwa Vorgaben für Unternehmen zur nachhaltigen Bodennutzung oder auch eine Überwachung und Berichterstattung bezüglich der Bodenzustände in der EU. Ferner steht die Identifizierung und Sanierung kontaminierter Böden unter Einbeziehung des Verursacherprinzips im Fokus der Kommissionsüberlegungen.

Die Vorlage eines Richtlinienvorschlages durch die EU-Kommission ist für das zweite Quartal 2023 angekündigt. Unternehmen können sich bis zum 24. Oktober an der Konsultation beteiligen.

Kontakt

Moritz Hundhausen
Moritz Hundhausen Referatsleiter Europäische Umwelt- und Rohstoffpolitik