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Kommission schlägt Instrumentarium zur Bewältigung steigender Energiepreise vor

Unterstützung für zahlreiche Unternehmen demnach möglich
Transformatoren in einem Elektrizitätswerk

EU-Instrumentarium soll Energiekosten berechenbarer machen

© Jose A. Bernat Bacete / Getty Images

Im Zuge des wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach der Corona-Krise sind die Energiepreise, etwa für Gas, weltweit aktuell erheblich gestiegen. Um den direkten Auswirkungen des Preisanstiegs unter anderem auf Unternehmen zu begegnen, hat die EU-Kommission am 13. Oktober ein Instrumentarium europäischer sowie nationaler Maßnahmen präsentiert.

Der in der Mitteilung vorgelegte Katalog verschiedener Vorschläge sieht etwa die Möglichkeit kurzfristiger Beihilfen für Unternehmen oder mittelfristiger Investitionsförderungen im Hinblick auf Erneuerbare Energien, Gebäuderenovierungen sowie Energieeffizienz vor. Ferner soll die aktuelle Gestaltung des europäischen Strommarkts durch die europäischen Regierungsstellen (ACER) bewertet und mit anschließenden Handlungsempfehlungen versehen werden. Auch die Energiespeicherkapazität der EU soll demnach ausgebaut werden.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen der EU-Kommission werden über den Oktober dem Europäischen Parlament sowie den Energieministern der Mitgliedstaaten vorgestellt und voraussichtlich auf der Tagesordnung des Europäischen Rats am 21./22. Oktober stehen.

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Moritz Hundhausen
Moritz Hundhausen Referatsleiter Europäische Umwelt- und Rohstoffpolitik