Pfadnavigation

Kommission schlägt Maßnahmen zur Digitalisierung des Energiesektors vor

Effizienzgewinne könnten Strompreise für Unternehmen sinken lassen
Industrieanlage mit Icons

Europa muss anfangen, langfristig über Energiesicherheit nachzudenken

© Metamorworks /iStock / Getty Images Plus

In ihrem Aktionsplan vom 18. Oktober schlägt die Europäische Kommission drei weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Energiesektors vor. Die Instrumente sollen den Energiesektor laut Kommissioneffizienter und integrativer in Bezug auf erneuerbare Energien machen.

Die Kommission schlägt folgende Maßnahmen vor, um diese Faktoren durch Digitalisierung voranzutreiben:

  • Verbraucherinnen und Verbraucher unterstützt werden. Durch neue digitale Instrumente soll der Energieverbrauch, und damit verbundene Kosten zukünftig besser kontrolliert werden können. Ein solider Energiedatenraum bildet das Fundament.
  • Zweitens sollen Umweltkennzeichnungen für Rechenzentren, Energielabel für Computer und erhöhte Transparenz des Energieverbrauchs von Telekommunikationsdiensten eingeführt werden. Ziel ist eine bessere Kontrolle des Energieverbrauchs im Informations- und Kommunikationstechniksektor.
  • Drittens will die Kommission die Cybersicherheit von Energienetzen stärken. Dazu sollen vor allem neue Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastruktur beitragen.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen noch vor Ende des Jahres diskutiert und wahrscheinlich verabschiedet werden. Die geplanten Maßnahmen könnten Effizienzgewinne durch bessere Planbarkeit im Stromsektor mit sich bringen und somit die Stromkosten für Unternehmen langfristig reduzieren. Außerdem würden erhöhte Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf kritische Infrastruktur auch zentrale Risiken für Unternehmen mindern.

Kontakt

Porträtfoto Josephine Möslein
Josephine Möslein Referatsleiterin Europäische Energie- und Klimapolitik