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Regionalbeihilfen – Deutsche Fördergebietskarte 2022-2027 genehmigt

Fördermittel fristgerecht abrufbar
Karte mit Ortsmarkierung

Regionalbeihilfen sollen die wirtschaftliche Entwicklung von benachteiligten Gebieten in Europa fördern

© Andriy Ornufriyenko / Moment / Getty Images

Auf Grundlage der überarbeiteten Regionalbeihilfeleitlinien hat die Europäische Kommission am 15. Dezember 2021 die Fördergebietskarte für die Gewährung von Regionalbeihilfen im Zeitraum vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2027 genehmigt.

Die Fördergebietskarte zeigt die förderfähigen Gebiete Deutschlands und die jeweiligen Beihilfehöchstintensitäten. Neben der Anhebung der Beihilfehöchstintensität in einzelnen Regionen können in allen Gebieten diese für Erstinvestitionen mit beihilfefähigen Kosten von bis zu 50 Millionen Euro bei mittleren Unternehmen um 10 Prozentpunkte und bei kleinen Unternehmen um 20 Prozentpunkte angehoben werden.

Gemeinsam mit der neuen Fördergebietskarte werden die neuen Regionalbeihilfeleitlinien am 1. Januar 2022 in Kraft treten. Neuerungen ergeben sich insbesondere darin, dass den Mitgliedstaaten mehr Möglichkeiten bei der Unterstützung von Gebieten und damit Wirtschaftsbeteiligten, die mit Blick auf den digitalen und grünen Wandel vor Herausforderungen stehen, eröffnet werden. Ebenso enthalten sind Schutzmechanismen, die den fairen Wettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten sicherstellen. Öffentliche Mittel sollen nicht dazu eingesetzt werden, um Arbeitsplätze von einem Mitgliedstaat in einen anderen zu verlagern.


Kontakt

Porträtfoto Steffen von Eicke
Steffen von Eicke Referatsleiter Digitaler Binnenmarkt, Regionale Wirtschaftspolitik, EU-Verkehrspolitik