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Safe and Sustainable by Design: Kommission eröffnet Konsultation

Unternehmen können sich bis zum 30. Juni 2021 beteiligen
Behandschuhte Hände sprühen eine Flüssigkeit über ein Vlies

Mit den Neuerungen im Chemikalienrecht könnten sich zahlreiche Veränderungen für Unternehmen ergeben

© Guido Mieth / Digital Vision / Getty Images

Als Teil des europäischen Green Deal hat die EU-Kommission im Oktober 2020 ihre Strategie zum nachhaltigen Umgang mit Chemikalien vorgelegt. Darin ist unter anderem die Entwicklung einer Definition von Safe and Sustainable by Design (SSbD) Kriterien für Chemikalien und Materialien bis zum Jahr 2022 vorgesehen. Hierzu hat die Kommission nun eine Konsultation gestartet.

Die Chemikalienstrategie definiert – zum Ziel der Nullschadstoff-Ambition aus dem Green Deal – auf den gesamten Lebenszyklus von Produkten (Gestaltung, Produktion, Verwendung, Endphase) bezogen verschiedene Maßnahmen, um die Verwendung nachhaltiger Chemikalien und Materialien in Produkten zu fördern.

Dabei soll das Prinzip SSbD laut Kommission dem Ziel dienen, Anreize für die Produktion und Verwendung sicherer und nachhaltiger Chemikalien und Materialien zu schaffen und Unternehmen bei diesem Prozess zu unterstützen.

Letztlich könnte sich mit SSbD der regulatorische Ansatzpunkt für Stoffe im Chemikalienrecht verschieben, dieser Übergang das Chemikalienrecht in Teilen umstrukturieren und so für Unternehmen potenziell viele Veränderungen mit sich bringen.

Mit der Konsultation will die Kommission Informationen zum allgemeinen Verständnis der betroffenen Interessengruppen von SSbD bei der Anwendung auf Chemikalien und Materialien gewinnen und eine Grundlage für die Ermittlung von Kriterien schaffen.

Die Konsultation der Kommission finden Sie hier. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es hier.

Kontakt

Moritz Hundhausen
Moritz Hundhausen Referatsleiter Europäische Umwelt- und Rohstoffpolitik