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Schutz europäischer Unternehmen vor Dumping und anderen unlauteren handelspolitischen Maßnahmen

EU-Kommission legt Jahresbericht vor
Gestapelte Stahlrohre im Querschnitt

Unter anderem gegen Dumping-Preise bei Stahl ist die EU-Kommission vorgegangen

© Sean Justice / The Image Bank

Die Europäische Kommission hat in dieser Woche ihren Jahresbericht über handelspolitische Schutzmaßnahmen vorgelegt. Der Bericht gibt insbesondere einen Überblick über die Entwicklung der Anti-Dumping- und Anti-Subventions-Verfahren der Europäischen Kommission  sowie deren Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen im In- und Ausland.

Laut Bericht sind 2021 sind 14 neue Untersuchungen in Bezug auf Anti-Dumping und Anti-Subventionen angestoßen worden, wodurch nun Ende 2021 in der EU insgesamt 163 handelspolitische Schutzmaßnahmen in Kraft waren.

Valdis Dombrovskis, Exekutivpräsident und EU-Kommissar für Handel, unterstrich die Wichtigkeit dieser Initiativen, um europäische Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Konkurrenz zu schützen, die sich nicht an Handelsregeln hält: "Wir dürfen nicht zulassen, dass gedumpte oder subventionierte Einfuhren die Wirtschaftszweige der EU schädigen. Deshalb ist die wirksame Durchsetzung und Umsetzung unserer handelspolitischen Schutzmaßnahmen nach wie vor eine der obersten Prioritäten der Europäischen Kommission."

Die Europäische Kommission zieht in dem Jahresbericht eine positive Bilanz: Im Jahr 2021 seien durch die entsprechenden Schutzmaßnahmen EU-weit 462.000 direkte Arbeitsplätze geschützt und ein Beitrag zu breiter angelegten EU-Initiativen wie dem Green Deal und der digitalen Agenda geleistet worden. Den Bericht finden Sie hier: EU-Handelspolitik sichert über 460.000 europäische Arbeitsplätze (europa.eu).