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Ausbildung 2019 DIHK-Online-Unternehmensbefragung

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© Nico Mustermann

In der Zeit vom 8. bis 31. Mai 2019 konnten sich Unternehmen online an der Befragung zu ihren Ausbildungserfahrungen beteiligen. Die Auswahl und Ansprache der Unternehmen erfolgte über die Industrie- und Handelskammern.
Insgesamt beteiligten sich 12.467 Unternehmen an der Online- Umfrage.

Die Baby-Boomer-Generation nähert sich der Rente. Perspektivisch müssen daher viele erfahrene Mitarbeiter in den Betrieben ersetzt werden. Die Unternehmen suchen händeringend Nachwuchs. Für rund 60 Prozent der Betriebe stellt der Fachkräftemangel derzeit ein zentrales Geschäftsrisiko dar. Die Ausbildung junger Menschen im eigenen Betrieb ist das beste Mittel, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Die deutsche Wirtschaft investiert daher jedes Jahr in die Ausbildung ihres Nachwuchses rund 23 Milliarden Euro. Bereits seit einigen Jahren werden mehr Ausbildungsplätze angeboten als nachgefragt.

Die wichtigsten Ergebnisse

  • It’s not a match yet - Besetzung von Ausbildungsplätzen bleibt schwierig.
  • Mehr Engagement in der Berufsorientierung ist notwendig.
  • Zu zweit geht’s besser - bessere Zusammenarbeit mit Berufsschulen gewünscht
  • Politik muss Rahmenbedingungen verbessern.
  • Auswirkungen der Digitalisierung kommen in der betrieblichen Ausbildung schneller an.
  • Ausbildungsberufe machen fit für digitale Arbeitswelt.
  • Integration von Geflüchteten wird zunehmend gelebte Praxis in Deutschland.

It´s not a match yet - Besetzung von Ausbildungsplätzen bleibt schwierig.

Nach dem Höchstwert von 34 Prozent im vergangenen Jahr geben in diesem Jahr immer noch 32 Prozent der Betriebe an,nicht jeden Ausbildungsplatz besetzt zu haben. Dabei war das Angebot an Ausbildungsplätzen noch einmal erheblich größerals im Vorjahr. Betriebe konnten im vergangenen Jahr insgesamt mehr Ausbildungsverträge schließen. Zudem ist es den Betrieben gelungen, insbesondere auch mehr Jugendliche mit der Option auf ein Studium bzw. Studienabbrecher, für die duale Ausbildung zu gewinnen.

Kontakt

Frau im Haus der Deutschen Wirtschaft
Ulrike Friedrich Referatsleiterin Ausbildungsmarketing und -analysen, Digitalisierung