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Asien-Pazifik

Eine Weltregion mit Potenzial für deutsche Unternehmen
DIHK-Präsident Eric Schweitzer bei der Eröffnung der Asien-Pazifik-Konferenz 2018

DIHK-Präsident Eric Schweitzer bei der Eröffnung der Asien-Pazifik-Konferenz 2018

© Studio Fabian Hammerl, iiephotography

Jung, agil und wirtschaftlich dynamisch – so lässt sich die Region Asien-Pazifik beschreiben. Einzelne Länder bringen Unternehmen hervor, die sich über Wirtschaftszweige hinweg als Trendsetter und Weltmarktführer im Bereich digitaler Lösungen profilieren, etwa bei E-Mobility, E-Commerce und E-Health.

Gleichzeitig besteht teilweise viel Aufhol- und Modernisierungsbedarf, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Maschinen- und Anlagebau und Energie. Dieser Mix aus Beschaffungs- und Absatzmarkt für verschiedene Branchen eröffnet deutschen Unternehmen enorme Möglichkeiten für wirtschaftliches Engagement und Investitionen.

Geostrategische Lage als Chance

China war 2018 im dritten Jahr in Folge Deutschlands Handelspartner Nummer eins. Das Land bietet vielen deutschen Unternehmen auch weiterhin beachtliches Potenzial für künftiges Wachstum.

Angesichts des gestiegenen Selbstbewusstseins Chinas und des aktuellen Handelskonflikts zwischen China und den USA wird die deutsche Wirtschaft allerdings zunehmend in Richtung zu einer "Entweder USA oder China"-Entscheidung gedrängt. Der DIHK plädiert in seinem Aktionsplan von November 2018 in diesem Zusammenhang für ein nachdrückliches "Sowohl als auch":

"DIHK-Aktionsplan China 2019+: Chinas neue Rolle in der Welt – die Chancen nutzen" (PDF, 156 KB)

Um bestehende Marktregulierungen besser implementieren beziehungsweise durchsetzen zu können, plant die chinesische Regierung die Einführung eines umfassenden "Corporate Social Credit System". Seit Herbst 2019 werden dieses "Wohlverhaltens-Anforderungen" an Unternehmen getestet, Ende sollen sie 2020 endgültig an den Start gehen. In China registrierte Unternehmen können sich mithilfe einer von der AHK China veröffentlichten Handreichung auf die Neuregelung vorbereiten. Hier geht es zum kostenfreien Download der Veröffentlichung auf der Website der AHK (PDF-Datei): "Practical Guide to China's Corporate Social Credit System".

Das Erfolgsrezept der deutschen Wirtschaft im Asien-Pazifik-Raum beruht aber auch auf einer Diversifizierung in der Region mit ebenso engen und guten wirtschaftlichen Verbindungen beispielsweise in den Asean-Staaten Japan, Südkorea, Indien und Australien. Die verschiedenen Verknüpfungen in der Region – auch zu Europa und Afrika – bieten hiesigen Unternehmen einen spannenden Link zu weiteren Zielmärkten.

Dass die Region weiterhin große Chancen bereithält, zeigt auch eine Mitte 2019 veröffentlichte DIHK-Umfrage unter den AHK-Mitgliedsunternehmen: 34 Prozent der Betriebe in Asien und den Pazifikstaaten erwarten demnach entgegen dem globalen Trend eine künftig bessere konjunkturelle Entwicklung in ihren Gastländern.

AHKs – Kompetenter Partner vor Ort

Das Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) unterstützt Unternehmen weltweit mit Beratung und Informationen. Die AHKs verfügen über langjährige Erfahrungen auf den Auslandsmärkten und stehen Unternehmen als zuverlässiger Partner beim Auf- und Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten zur Seite.


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Sabrina Netzer Referatsleiterin Süd- und Südostasien, Pazifik | APA: Australien und Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft (APK)

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Vera Philipps Referatsleiterin Ostasien (Greater China, Japan, Korea) | APA: Korea

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Thomas König Referent Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) mit Schwerpunkt China

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Katharina Wittke Projektmitarbeiterin Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (APA)