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Die bisherigen Termine im Rückblick

Hier finden Sie eine kleine Rückschau auf die bereits gelaufenen Webinare:

Webinar am 24. Juni mit Dr. Bernd Sörries, Head / Regulation and Competition, WIK-Consult GmbH

Dr. Bernd Sörries erläuterte in seinem Online-Vortrag, wie die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von 5G berechnet werden kann. Denn bevor 5G zum Einsatz kommt, sollten die vielfältigen technischen Möglichkeiten betrachtet und eine Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt werden, die auch alternative Funktechnologien betrachtet. Erst ein betriebsspezifischer 5G-Geschäftsplan zeigt, ob 5G nachhaltig die Digitalisierung treiben kann.

Die Präsentation zum Vortrag gibt es hier zum Download:
Vorgehensweise zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von 5G für Unternehmen (PDF, 684 KB)

Webinar am 23. Juni mit Meik Gawron, Bundesnetzagentur (BNetzA)

Meik Gawron berichtete in seinem Online-Vortrag über die Vergabe der Frequenzen zum Aufbau bundesweiter Mobilfunknetze an vier Anbieter und die Reservierung zusätzlicher Frequenzbandbreiten im Bereich von 3,7 bis 3,8 GHz exklusiv für Campusnetze. Diese Frequenzen werden nicht versteigert, allerdings fällt eine Lizenzgebühr für ihre Nutzung an. Gawron erläuterte, wie diese Gebühr berechnet wird, wer solche Frequenzen nutzen kann und was getan werden muss, um eine entsprechende Lizenz zu erhalten.

Details enthält die Präsentation zum Vortrag, die hier zum Download zur Verfügung steht:
Antragsverfahren für lokale Frequenznutzungen im Bereich 3.700 bis 3.800 MHz. (PDF, 242 KB)

Webinar am 17. Juni mit Eike Gutt und Dr. Anna Beck, Leitung Mobilfunk, atene KOM GmbH

Eike Gutt und Dr. Anna Beck gingen auf die physikalischen Ausbreitungsbedingungen von Funkwellen ein, die abhängig von ihrer Frequenz die Zellgröße beeinflussen: Je höher die Frequenz, desto höher ist die Dämpfung der Signale pro Abstandskilometer von der Basisstation.

Das bedeutet, dass niedrige Frequenzen eine gute räumliche Abdeckung über in der Regel große Funkzellen ermöglichen, während höhere Frequenzen eher kleine Versorgungsradien haben. Für den Mobilfunk zugewiesen Frequenzen kann man grob in drei Bereiche (700 bis 900-MHz-Bänder; 3,5-GHz-Band; Millimeter-Wellen-Bereich (26-GHz-Band) unterteilen.

Nach einer Beschreibung dieser drei Frequenzbereiche gingen die Referenten detailliert auf die neu geschaffenen Möglichkeiten für die individuelle Frequenznutzung durch Campusnetze im 3.7-8-GHz-Band und zukünftig im 26-GHz-Band ein.

Hier finden Sie die Präsentation zum Download:
Frequenztechnische Aspekte von 5G NR (PDF, 1 MB)

Webinar am 10. Juni mit Hartmut Fiedler, Vorstand Mugler AG

Hartmut Fiedler weist in seinem Vortrag darauf hin, dass man sich bei der Zusammenarbeit mit einem externen Umsetzungspartner breit am Markt orientieren sollte.

Vor der technischen Implementierung sollte man auch die grundsätzliche Entscheidung treffen, ob man eine proprietäre Lösung einsetzen möchte oder ob eine offene Lösung nach dem OpenRAN-Standard interessant sein könnte.

In seiner Präsentation sind einige Anbieter aufgeführt:

Technische und organisatorische Aspekte von 5G-Campusnetzen (PDF, 1 MB)

Webinar am 5. Juni mit Korbinian Kraus, PWC für das Gigabitbüro des Bundes

Korbinian Kraus ging in seinem Überblicksvortrag unter anderem auch darauf ein, wie Unternehmen sich dem Thema 5G-Campusnetze nähern sollten.

An erster Stelle sollte die Frage beantwortet werden, in welchen Anwendungsbereichen im Unternehme sich der Einsatz von 5G lohnt (wird damit ein Problem gelöst, wird die Effizienz gesteigert, gibt es neue Geschäftsmodelle). Dies sollte durch ein Projektteam untersucht werden, das eng mit den Fachabteilungen zusammenarbeitet. Dieses sammelt geeignete Usecases, prüft unterschiedliche Technologieoptionen und nimmt Kontakt zu Lösungsanbietern auf.

Man sollte mit kleinen Projekten Erfahrungen sammeln und Akzeptanz im Unternehmen schaffen, auch wenn in der aktuellen Standardisierungsphase noch nicht alle Funktionalitäten bei den Endgeräten verfügbar sind.