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Die bisherigen Termine im Rückblick

Hier finden Sie eine kleine Rückschau auf die bereits gelaufenen Webinare:

Webinar am 26. November mit Dr. Ralf Irmer, Vodafone Deutschland

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone hat das kommerzielle 5G-Netz bereits im Betrieb. Dr. Ralf Irmer präsentierte Umsetzungsmöglichkeiten, wie 5G-Campusnetze für industrielle Nutzer bedarfsorientiert aufgebaut werden können.

Mobilfunknetze sind das Rückgrat für die Digitalisierung der Industrie, mit 5G werden neue Anwendungsfelder in der industriellen Produktion erst ermöglicht.

Neben den technischen Grundlagen stellte Irmer erste Projektbeispiele vor. Er schloss seinen Vortrag mit einem Ausblick auf zukünftige 5G-Leistungsmerkmale.

Webinar am 19. November mit Dr. Christoph Bach und Alina Ostenda, Ericsson GmbH 

Die Vernetzung von Branchen, Industrien und der Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahren mit 5G radikal verändern. Durch die Kombination von 5G-Netzen mit Industrial IoT (IIoT) wird beispielsweise die Fertigung effektiver und flexibler. Die 5G-Funktionalitäten entwickeln sich von der Unterstützung von massiven IoT-Anwendungen hin zu IoT-Anwendungen mit extrem niedrigen Latenzzeiten.

Mithilfe der 5G-Technologie können bestehende WLAN-Netze auf Industrie-Arealen und Firmengeländen ergänzt – oder sogar ganz abgelöst werden. Mittelfristig bieten 5G-Campusnetze die Möglichkeit, auch Kabel überflüssig machen, was eine flexiblere Produktion und erweiterte digitale Abläufe eröffnet. Für die Vernetzung von Industrie und Gesellschaft ist auch der flexible Einsatz von 5G-Campusnetzen für nomadische und temporäre Anwendungen ein wichtiger Baustein.

Dr. Christoph Bach und Anlina Ostenda gaben einen Überblick über die technischen Rahmenbedingungen aus Sicht eines Herstellers.

Die Präsentation zum Vortrag finden Sie hier zum Download:

5G-Campusnetze, die bewegen (PDF, 2 MB)


Webinar am 10. November mit Dr.-Ing. Christian Bauer, TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH

5G ist aktuell das nächste große Ding. Auch im Kontext von Industrie 4.0 beziehungsweise Industrial IoT kommt man an der Thematik kaum vorbei, aber ist der Hype gerechtfertigt?

In seinem Vortrag betrachtete Dr. Christian Bauer die aktuelle Situation aus Anwendersicht: einerseits die Herausforderungen an einen Maschinenbauer bezüglich Industrie 4.0, andererseits auch die Versprechungen von 5G. Ein spezielles Augenmerk legte er dabei auf die Campusnetze und die Möglichkeiten, die sich hier bieten.

Die Präsentation zum Vortrag gibt es hier zum Download:

5G for IIoT – Plain Talking (PDF, 1 MB)

Webinar am 22. September mit Sander Rotmensen, Siemens AG 

Sander Rotmensen  beschreibt neben der Sichtweise eines Automationsunternehmens auch als Produzent und Endanwender, welche Erwartungen die 5G-Technik bisher erfüllt haben. Zudem gibt er einen Einblick in die geplante Roadmap, wann welche industriellen Anwendungen mit 5G umgesetzt werden können.

Die Präsentation zum Vortrag gibt es in englischer Sprache hier zum Download:

Industrial 5G. For the industry of tomorrow (PDF, 5 MB)

Webinar am 17. September mit Meike Liesner, Deutsche Telekom AG

5G-Campusnetze sind private Mobilfunknetze und bilden die Basis für die digitale Zukunft der Industrie. Sie ermöglichen einen passgenauen Zuschnitt an die individuellen Anforderungen eines industriellen Nutzers und können auf unterschiedlichste Weise realisiert werden.

Meike Liesner gab einen Überblick über die jeweiligen Lösungsmöglichkeiten und deren Vorteile. Neben den technischen Grundlagen stellt sie erste Projektbeispiele vor und schließt den Vortrag mit einem Ausblick auf zukünftige 5G-Leistungsmerkmale.

Die Präsentation zum Vortrag gibt es hier zum Download:
5G-Campusnetze für industrielle Anwender (PDF, 3 MB)

Webinar am 8. September mit Marcus Eibach, Deutsche Messe AG

Marcus Eibach stellte das "5G Campus Netz Projekt" auf dem Messegelände Hannover vor. Die Deutsche Messe entwickelt das 100 Hektar große Ausstellungsgelände sukzessive zu einem hoch innovativen Multifunktions-Campus weiter, der an 365 Tagen als Testfeld für 5G-Use-Cases zur Verfügung steht. Hier können auch kleine und mittlere Unternehmen in einem Reallabor Anwendungen testen – in den Bereichen Mobilität, Logistik, Industrie, Landwirtschaft et cetera.

Der Referent erläuterte den Stand der Umsetzung und erklärte, wie Unternehmen Zugang zum Testfeld erhalten, wie die Tests erfolgen, welche Erfahrungen bisher gemacht wurden.

Die Präsentation zum Vortrag gibt es hier zum Download:
5G@Deutsche Messe – Nutzbarkeit des "Smart Venue" für KMU (PDF, 6 MB)

Webinar am 2. September mit Dr. Claudius Noack Lufthansa Industry Solutions AS GmbH 

Dr. Claudius Noack beleuchtete in seinem Praxisbericht realisierte Anwendungsfälle bei der Lufthansa Technik ein und gab einen Einblick in die konkreten Erfahrungen seines Unternehmens bei Aufbau und Nutzung von 5G-Campusnetzen.Schwerpunkt seines Berichtes waren zum einen die expliziten Ergebnisse, die mit dem aufgebauten 5G-Campusnetz erzielt wurden, zum anderen auch die aktuell noch nicht realisierbaren Leistungsversprechen. Zudem gab er Tipps und Hinweise, wie man schrittweise vorgehen sollte, wenn über den Einsatz von 5G-Campusnetzen im Unternehmen nachgedacht wird und wie man diese gemeinsam mit Partnern erfolgreich realisieren kann.

Die Präsentation zum Vortrag gibt es hier zum Download:
5G-Campusnetz der Lufthansa Technik (PDF, 7 MB)

Webinar am 24. Juni mit Dr. Bernd Sörries, Head / Regulation and Competition, WIK-Consult GmbH

Dr. Bernd Sörries ging in seinem Vortrag darauf ein, dass vor dem Einsatz von 5G die vielfältigen technischen Möglichkeiten und alternativen Funktechnologien anhand einer strukturierten Kosten-Nutzen-Analyse geprüft werden sollten. Erst ein betriebsspezifischer 5G-Geschäftsplan zeige, ob 5G nachhaltig die Digitalisierung treiben könne. Dabei sollte man sich zuvor mit grundlegenden Fragen befassen: Passt 5G zur Bestandsinfrastruktur? Welche Realisierungsvariante entspricht den jeweiligen Bedürfnissen? Für welche Anwendungen wird das 5G Netz benötigt? Wie tief soll die Integration in die Steuerungssysteme sein? "Einsteiger" sollten sich nach seiner Empfehlung zunächst langsam mit Testanwendungen an das Thema herantasten und stetig dazulernen.

Die Präsentation zum Vortrag gibt es hier zum Download:
Vorgehensweise zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von 5G für Unternehmen (PDF, 684 KB)

Webinar am 23. Juni mit Meik Gawron, Bundesnetzagentur (BNetzA)

Die BNetzA hat 100 MHz Frequenzbandbreite im Bereich von 3,7 bis 3,8 GHz exklusiv für Campusnetze reserviert, die im Wege eines Vergabeverfahrens berechtigten Antragstellern zugeteilt werden können. Diese Frequenzen werden also nicht versteigert, allerdings fällt eine Lizenzgebühr für ihre Nutzung an.

In seinem Vortrag informierte Meik Gawron über die Berechnung dieser Gebühr, die Frage, wer solche Frequenzen nutzen kann und was getan werden muss, um eine entsprechende Lizenz zu erhalten. Dabei gilt grundsätzlich ein Verhandlungsgebot für Lizenzinhaber, um gegenseitige Störungen der Netze zu vermeiden. Mit dem Antrag bei der BNetzA muss laut Gawron ein Frequenznutzungskonzept vorgelegt werden. Zudem gibt es eine Grundstücksbindung, um Konkurrenzangebote zu den öffentlich verfügbaren Mobilfunknetzen zu vermeiden.

Die BNetzA teilt die Frequenzen nach seiner Aussage nach dem "use it or loose-it"-Prinzip zu: Wenn nicht innerhalb eines Jahres mit der Nutzung begonnen werde und nicht glaubhaft gemacht werden könne, dass konkrete Planungen zur Nutzung liefen, könne die Frequenzzuteilung durch die BNetzA widerrufen werden.

Die Frequenzzuteilung erfolgt für zehn Jahre und kann in der Regel problemlos verlängert werden. Bislang wurden circa 50 Frequenzen zugeteilt (plus 50 Testfrequenzen). Das Antragsverfahren soll Ende des Jahres 2020 evaluiert werden.

Details enthält die Präsentation zum Vortrag, die hier zum Download zur Verfügung steht:
Antragsverfahren für lokale Frequenznutzungen im Bereich 3.700 bis 3.800 MHz. (PDF, 242 KB)

Webinar am 17. Juni mit Eike Gutt und Dr. Anna Beck, Leitung Mobilfunk, atene KOM GmbH

Eike Gutt und Dr. Anna Beck gingen auf die physikalischen Ausbreitungsbedingungen von Funkwellen ein, die abhängig von ihrer Frequenz die Zellgröße beeinflussen: Je höher die Frequenz, desto höher ist die Dämpfung der Signale pro Abstandskilometer von der Basisstation.

Das bedeutet, dass niedrige Frequenzen eine gute räumliche Abdeckung über in der Regel große Funkzellen ermöglichen, während höhere Frequenzen eher kleine Versorgungsradien haben. Für den Mobilfunk zugewiesen Frequenzen kann man grob in drei Bereiche (700 bis 900-MHz-Bänder; 3,5-GHz-Band; Millimeter-Wellen-Bereich (26-GHz-Band) unterteilen.

Nach einer Beschreibung dieser drei Frequenzbereiche gingen die Referenten detailliert auf die neu geschaffenen Möglichkeiten für die individuelle Frequenznutzung durch Campusnetze im 3.7-8-GHz-Band und zukünftig im 26-GHz-Band ein.

Hier finden Sie die Präsentation zum Download:
Frequenztechnische Aspekte von 5G NR (PDF, 1 MB)

Webinar am 10. Juni mit Hartmut Fiedler, Vorstand Mugler AG

Hartmut Fiedler weist in seinem Vortrag darauf hin, dass man sich bei der Zusammenarbeit mit einem externen Umsetzungspartner breit am Markt orientieren sollte.

Vor der technischen Implementierung sollte man auch die grundsätzliche Entscheidung treffen, ob man eine proprietäre Lösung einsetzen möchte oder ob eine offene Lösung nach dem OpenRAN-Standard interessant sein könnte.

In seiner Präsentation sind einige Anbieter aufgeführt:

Technische und organisatorische Aspekte von 5G-Campusnetzen (PDF, 1 MB)

Webinar am 5. Juni mit Korbinian Kraus, PWC für das Gigabitbüro des Bundes

Korbinian Kraus ging in seinem Überblicksvortrag unter anderem auch darauf ein, wie Unternehmen sich dem Thema 5G-Campusnetze nähern sollten.

An erster Stelle sollte die Frage beantwortet werden, in welchen Anwendungsbereichen im Unternehme sich der Einsatz von 5G lohnt (wird damit ein Problem gelöst, wird die Effizienz gesteigert, gibt es neue Geschäftsmodelle). Dies sollte durch ein Projektteam untersucht werden, das eng mit den Fachabteilungen zusammenarbeitet. Dieses sammelt geeignete Usecases, prüft unterschiedliche Technologieoptionen und nimmt Kontakt zu Lösungsanbietern auf.

Man sollte mit kleinen Projekten Erfahrungen sammeln und Akzeptanz im Unternehmen schaffen, auch wenn in der aktuellen Standardisierungsphase noch nicht alle Funktionalitäten bei den Endgeräten verfügbar sind.

Hier gibt es die Präsentation zum Download:
Gigabitausbau: Zukunft 5G-Campusnetze (PDF, 1 MB)