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DIHK-Merkblätter zu Energie-Themen

Übersichtlich und informativ: Mit Merkblättern und Leitfäden vermittelt der DIHK regelmäßig relevantes Know-how für die betriebliche Praxis.

Möchten Sie angesichts drohender Fahrverbote einen Überblick über Antriebsoptionen für gewerbliche Fahrverbote erhalten? Sind Sie Erzeuger, Netzbetreiber, Händler oder Lieferant von Strom und/oder Gas und müssen sich im Marktstammdatenregister eintragen? Oder werden bei Ihnen im Unternehmen Elektrofahrzeuge aufgeladen?

Für diese und andere Themenbereiche hält der DIHK kostenfreie Publikationen bereit, die Ihnen hier zum Download zur Verfügung stehen:

DIHK-Merkblätter zu Energiethemen

Am 31. Januar 2019  hat die Bundesnetzagentur das ursprünglich für Juli 2017 vorgesehene Marktstammdatenregister (MaStR) in Betrieb genommen, in dem sich Händler, Erzeuger, Netzbetreiber und Lieferanten  registrieren müssen.

Das Marktstammdatenregister hat seine Rechtsgrundlage in § 111f Energiewirtschaftsgesetz. Es löst die Anlagenregisterverordnung ab und bündelt viele energiewirtschaftliche Meldepflichten im Strom- und Gasbereich.

Wer seine Daten in das Register eintragen muss und wer als Stromlieferant gilt, erklärt der DIHK in einem Merkblatt.

Wie rasch sind Änderungen im Register einzutragen? Wer muss die Anlage registrieren, wenn ich eine Anlage besitze, diese aber nicht selbst betreibe? Was ist unter kaufmännisch-bilanzieller Weitergabe des Stroms zu verstehen? In welchen Fällen müssen Notstromaggregate registriert werden? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die folgende Handreichung:

DIHK-Merkblatt Marktstammdatenregister (PDF, 60 KB)

Betriebe, die selbst erzeugten Strom nutzen und von verringerten Umlagesätzen profitieren, stehen vor der Frage, wie sich der sogenannte Drittstrom von Fremdfirmen auf dem Betriebsgelände bestimmen und abgrenzen lässt. Ein neues DIHK-Merkblatt stellt den Status quo vor.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hatte 2014 grundsätzlich festgeschrieben, dass bei einer reduzierten EEG-Umlage im Falle der Eigenversorgung alle Drittstrommengen mit geeichten Zählern abzugrenzen sind. Nicht explizit geregelt war das Vorgehen im Zusammenhang mit der Besonderen Ausgleichsregelung des EEG und den reduzierten Sätzen der netzseitigen Umlagen.

Das Ende 2018 in Kraft getretene Energiesammelgesetz liefert hier Antworten, klärt aber noch nicht alle Details, sondern schafft sogar neue Unklarheiten. So können nun zwar auch Schätzungen von Drittstrommengen erlaubt sein, und nicht jede Messung muss zwangsläufig geeicht erfolgen. Jedoch bleibt die Frage unbeantwortet, wann genau eine abzugrenzende Drittstrommenge vorliegt.

Der DIHK fasst in seinem 15-seitigen Merkblatt die aktuelle Rechtslage für alle Umlagereduzierungen zusammen. Zudem beantwortet er generell die Frage, wann was wie abzugrenzen ist:

"Weiterleitung von Strom auf dem Betriebsgelände" (PDF, 805 KB)



Die eigene Nachfrageflexibilität vermarkten und gleichzeitig zur Erdgas-Versorgungssicherheit beitragen: Das ermöglicht interessierten Unternehmen der Regelenergiemarkt für Erdgas. Ein DIHK-Merkblatt informiert über die Angebote, über Abläufe und Nutzungsvoraussetzungen.

Energie: Strommast und Erdgasleitung

Vom Gebäudeenergiegesetz bis hin zur Drittbelieferungsproblematik: DIHK-Stellungnahmen zu Gesetzesinitiativen

© imantsu / iStock / Getty Images Plus

Viele Unternehmen bieten ihre Flexibilität im Energieverbrauch bereits im Regelenergiemarkt für Strom an. Sie schaffen damit Zusatzerlöse, ohne dabei ihre Fertigung einschränken zu müssen. Was im Strommarkt ein bewährtes Produkt für Energielieferanten und Industrieunternehmen ist, gibt es seit Ende 2016 auch im Markt für Erdgas – aus vergleichbarem Grund: Während im Stromnetz die Frequenz 50 Hertz der Goldstandard ist, gilt es im Gasnetz, den Druck zu halten.

Entnahme und Einspeisung in die Gaspipelines müssen sich ausgleichen, damit die Versorgung stabil ist. Gibt es ein Ungleichgewicht, kommen die Marktgebietsverantwortlichen Gaspool und NetConnect Germany ins Spiel. Als Unternehmen der Netzbetreiber kaufen sie die positive und negative Regelenergie an der Gasbörse und über ihre eigenen Handelsplattformen ein.

Dafür bieten sie die Produkte Long Term Options (LTO) und Short Term Balancing (STB) an. Diese ermöglichen es Unternehmen, durch Verringerung des Gasverbrauchs oder einen "Fuel Switch" – also ein Ausweichen auf andere Energieträger – eine Kompensation zu erzielen.

Gleichzeitig sichern sie sich mit diesem Angebot einer freiwilligen Verbrauchssenkung finanziell gegen unerwartete Gasengpässe ab. Denn bei Gas-Mangellagen können Netzbetreiber Liefereinschränkungen anordnen, um die Systemstabilität zu sichern – ohne die entstandenen Schäden finanziell kompensieren zu müssen. Haben Unternehmen dagegen ein Regelenergieangebot im Rahmen von LTO oder STB abgegeben, erhalten sie bei dessen Abruf ihren Angebotspreis über den vereinbarten Zeitraum.

Wie genau ein Unternehmen an den Regelenergieprodukten teilhaben kann, erläutert der DIHK in einem im Oktober 2018 überarbeiteten Merkblatt, das Ihnen hier zum Download zur Verfügung steht:

DIHK-Merkblatt zum Regelenergiemarkt für Erdgas (PDF, 425 KB)


Fast jedes fünfte Unternehmen hat bereits ein oder mehrere E-Fahrzeuge angeschafft beziehungsweise führt sie gerade ein. Der Betrieb von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ist für Unternehmen jedoch mit vielen Rechtsfragen verbunden. Ein DIHK-Merkblatt verschafft einen Überblick.

Ein Auto aus Blättern mit Symbolen rund um CO2-freien Invividualverkehr

Mit umweltfreundlichen Autos in die Zukunft: Der DIHK macht sich für mehr Nachhaltigkeit stark, aber beispielsweise auch gegen Fahrverbote.

© Petmal / iStock / Getty Images Plus

Die 8-seitige Handreichung informiert über die Konsequenzen der Stromlieferung, es beantwortet die Fragen, wann ein E-Fahrzeug Letztverbraucher von Strom ist, ob der Stromverbrauch an einem Ladepunkt in Sondernetzentgelte und Besondere Ausgleichsregelung des EEG einbezogen werden kann oder wo der "energierechtliche Anknüpfungspunkt" liegt.

Damit bietet das Merkblatt eine erste Orientierung über die rechtlichen Fallstricke rund um EEG-Umlage und Stromsteuerpflicht, kann und will eine Rechtsberatung im Einzelfall aber nicht ersetzen.

Sie finden die Veröffentlichung hier:

DIHK-Merkblatt Elektrofahrzeuge laden (PDF, 307 KB)

Seit dem 1. August 2017 müssen europäische Lieferanten und Händler elektronischer Geräte auf Grundlage der Ende Juli in Kraft getretenen EU-Verordnung zur Energieeffizienzkennzeichnung eine Reihe neuer Vorgaben beachten. Ein DIHK-Merkblatt informiert über die Einzelheiten.

Die neue EU-Verordnung sieht vor, dass die Effizienz von Elektrogeräten nur noch mit den Buchstaben A bis G ausgewiesen wird; "Plusklassen" wie beispielsweise A++ sind künftig nicht mehr zugelassen und werden sukzessive durch die neue Kennzeichnung ersetzt.

Das soll die Vergleichbarkeit für die Verbraucher verbessern und die Hersteller motivieren, ihre Produkte energieeffizienter zu gestalten.

Was das im Detail für Händler und Lieferanten bedeutet, hat der DIHK in einem Merkblatt zusammengestellt, das rechts oben zum Download bereitsteht. Darin geht es auch um die gesetzgeberischen Hintergründe und die Produktdatenbank, die die EU-Kommission einrichten wird.

DIHK-Merkblatt Energielabel (PDF, 63 KB)

Unternehmen, deren betriebliche Energieversorgungsnetze als "Kundenanlagen" eingestuft sind, werden in vielerlei Hinsicht bürokratisch und finanziell entlastet. Bei der Beantwortung der Frage, ob ein Netz eine "Kundenanlage" oder ein "geschlossenes Verteilernetz" ist, hilft ein DIHK-Merkblatt.

Seit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes von 2011 existieren neben den Energieversorgungsnetzen der allgemeinen Versorgung "Kundenanlagen", "Kundenanlagen zur betrieblichen Eigenversorgung" sowie "geschlossene Verteilernetze". Werden Strom- oder auch Gasnetze letzterer Kategorie zugeschlagen, kommen einige regulatorische Auflagen zum Tragen.

Ob es sich im konkreten Einzelfall um eine Kundenanlage oder ein geschlossenes Verteilernetz handelt, sollte in unklaren Fällen nicht ohne juristischen Rat entschieden werden. Mit seinem neuen kostenlosen Merkblatt möchte der DIHK vor allem das Verständnis für die verschiedenen Kategorien schärfen und auf Fallstricke der Einordnung hinweisen. Aufgearbeitet wurde zudem der neuste Stand der Rechtsprechung.

DIHK-Merkblatt Kundenanlage und geschlossenes Verteilernetz (PDF, 484 KB)


Dieselmotoren sind bei gewerblich genutzten Fahrzeugen in Deutschland die Regel. Das gilt einmal mehr für Nutzfahrzeuge, aber auch 71 Prozent der gewerblichen Neuzulassungen im PKW-Segment entfielen 2016 auf Dieselfahrzeuge. Wo liegen die Alternativen? Ein DIHK-Merkblatt skizziert die verschiedenen Antriebsoptionen.

Die Diskussion um Fahrverbote und die Dieseltechnologie hat viele Unternehmen bei der Wahl geeigneter Antriebsarten verunsichert. Wären neue Dieselfahrzeuge von Fahrverboten betroffen? Was hat es mit den Wechselprämien auf sich? Und vor allem: Welche Alternativen stehen zur Verfügung?

In seinem Merkblatt zum Thema stellt der DIHK die Optionen Benzin, Hybrid, Elektro, Erd- und Flüssiggas vor:

"Überblick zu Antriebsoptionen für gewerbliche Fahrzeuge" (PDF, 151 KB)

Nach den erfolgreichen Bieterrunden für Photovoltaik und Wind endete am 1. September 2017 die erste Ausschreibung für Biomasseanlagen. Weil die Teilnahmebedingungen deutlich komplexer sind als bei den anderen erneuerbaren Technologien, hat der DIHK gemeinsam mit dem Fachverband Biogas einen Leitfaden entwickelt, der die wichtigsten Fragen zum neuen Ausschreibungssystem beantwortet.

Anders als bei Wind und Photovoltaik können sich bei Biomasse auch Bestandsanlagen um eine Förderung bewerben. Vor allem für die Betreiber von Biogasanlagen, die mit dem Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 ans Netz gegangen sind, ist wichtig zu wissen, wie sie den Fortbestand ihrer Anlage sicherstellen können.

Wann und warum muss ich in die Ausschreibung? Was muss ich tun, und wie fülle ich das Formular korrekt aus? Welche Vergütungsvoraussetzungen sind zu beachten, und wie läuft das Zuschlagsverfahren?

Der "Leitfaden Ausschreibungen für Biomasseanlagen" hilft den Betroffenen, sich im Dickicht des neuen Verfahrens zurechtzufinden und die Formalien einzuhalten – damit nicht ein falsch ausgefüllter Punkt das gesamte Ausschreibungsverfahren zum Scheitern bringt.

Die Publikation steht hier zum kostenfreien Download bereit:

Leitfaden Ausschreibungen für Biomasseanlagen (PDF, 1 MB)

Kontakt

Mann steht vor Gemälde.
Dr. Sebastian Bolay Referatsleiter Energiepolitik, Strommarkt, erneuerbare Energien