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Verringerte EEG-Umlage für Wasserstoff aus Elektrolyse

Anträge für 2021 bis Ende September bei der BAFA stellen
Wasserstoff-Brennzelle im Labor

Für die Industrie und andere Sektoren ist Wasserstoff ein echter Hoffnungsträger

© Wladimir Bulgar / Science Photo Library / Getty Images

Mit der Herstellung von Industriegasen befasste Unternehmen, die Wasserstoff mittels Elektrolyse produzieren, können 2021 erstmals von einer deutlich verringerten Umlage aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) profitieren – vorausgesetzt, sie beantragen dies bis zum 30. September.

Die Begrenzung greift bereits ab der ersten Kilowattstunde und reduziert die EEG-Umlage auf 15 Prozent des vollen Satzes. Wenn weitere Voraussetzungen gegeben sind, kann die Umlage sogar noch geringer ausfallen. Die Sonderregelung gilt beim Einsatz sowohl konventionellen als auch regenerativen Stroms.

Berechtigt sind Betriebe, die ihre Wertschöpfung überwiegend im Wirtschaftszweig "Herstellung von Industriegasen" erwirtschaften und nach §64a EEG Wasserstoff per Elektrolyse herstellen. Daneben sind aber auch selbstständige und unselbstständige Unternehmensteile aus anderen Branchen qualifiziert, die mittels Elektrolyse Wasserstoff erzeugen.

Entsprechende Nachweise müssen testiert sein. Ebenso ist ein Energie- oder Umweltmanagementsystem beziehungsweise ein alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz nach § 3 der Spitzenausgleich- Effizienzsystemverordnung Voraussetzung für die Ermäßigung.

Beantragt werden kann die reduzierte EEG-Umlage für die Wasserstoffherstellung bei der Bundesagentur für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Stichtag für 2021 ist der 30. September.

Alle Infos zum Verfahren und Voraussetzungen gibt es auf der Website der BAFA.  

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Porträtbild Dr. Sebastian Bolay, Referatsleiter Energiepolitik | Strommarkt | erneuerbare Energien
Dr. Sebastian Bolay Referatsleiter Energiepolitik, Strommarkt, erneuerbare Energien

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Porträtbild Petra Blum, Pressesprecherin
Petra Blum Pressesprecherin