Pfadnavigation

Digitale Medizinprodukte

DVG soll durch Anwendungsverordnung präzisiert werden
Medizinerhände auf Tablet

Die Digitalisierung eröffnet dem deutschen Gesundheitswesen zahlreiche Chancen

© Gettyimages / alvarez / E+

Innovative digitale Gesundheitsanwendungen in Deutschland voranzubringen, ist gemeinsames Ziel von Wirtschaft und Politik. Den Weg zur "App auf Rezept" hat das Bundesgesundheitsministerium mit seinem im Dezember 2019 in Kraft getretenen Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) geebnet; Details soll die Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) regeln.

Das DVG räumt den Versicherten einen Leistungsanspruch auf digitale Gesundheitsanwendungen ein. Dabei klärt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über ein eigenständiges Zugangs- und Bewertungsverfahren für digitale Gesundheitsanwendungen die Erstattungsfähigkeit. Das BfArM führt auch ein entsprechendes Verzeichnis. Hersteller, die ihre Anwendung dort gelistet wissen möchten, können einen Antrag auf Aufnahme in das Verzeichnis stellen.

Die im Januar 2020 im Entwurf vorgestellte Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung regelt nun die Details des neuen Verfahrens. Der DIHK hat die Verordnung Mitte Februar kommentiert:
DIHK-Stellungnahme DiGaV vom 17. Februar 2020  (PDF, 227 KB)

Zum DGV hatte sich der DIHK bereits Mitte 2019 geäußert. Seine Vorschläge, wie die digitale Transformation weiter vorangebracht werden könnte, lesen Sie in der
DIHK-Stellungnahme DVG vom 7. Juni 2019 (PDF, 229 KB)

Von April 2018 stammt ein ausführliches Positionspapier zum Thema. Darin beschreibt der DIHK neben den Chancen und Herausforderungen, die die Digitalisierung für die Branche birgt, auch die Gründe für den schleppenden Verlauf der Transformation sowie die Voraussetzungen und den Handlungsbedarf für eine Beschleunigung des Prozesses:
DIHK-Positionspapier "Die digitale Transformation im Gesundheitsbereich" vom 9. April 2018 (PDF, 447 KB)

Kontakt

Porträtfoto Philipp Wien
Dr. Philipp Wien Referatsleiter Gesundheitswirtschaft