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Die Konjunktur im Herbst 2021

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Porträtfoto Dr. Jupp Zenzen
Dr. Jupp Zenzen Referatsleiter Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen
Zollmitarbeiter vor Containern

Die zentralen Umfrageergebnisse: Aufschwung droht ausgebremst zu werden

Die Lage ist derzeit gut, doch die Aussichten sind enttäuschend. Der DIHK sieht auf Grundlage seiner Konjunkturumfrage von Herbst 2021 den Erholungsprozess erheblich geschwächt und rechnet nicht mit einem nachhaltigen, investitionsgetriebenen Aufschwung. Hier erhalten Sie eine Einschätzung.

3,6 Prozent

Für 2022 erwartet der DIHK ein Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent.

DIHK-Krisen-Modulator

Die Pandemie hat eine empfindliche Lücke in das deutsche Bruttoinlandsprodukt gerissen.
Die nachfolgende interaktive Grafik zeigt, wie der Weg zurück auf den Vorkrisen-Wachstumspfad aussehen könnte. Eine genaue Erläuterung zum DIHK-Krisen-Modulator finden Sie hier.

DIHK-Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Verwendung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland

Veränderung gegenüber Vorjahr, in Prozent, preisbereinigt, verkettet


2020

DIHK-Prognose
2021

DIHK-Prognose

2022

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

- 4,6

2,3

3,6

Private Konsumausgaben

- 5,9

0,0

6,2

Konsumausgaben des Staates

3,5

2,0

0,0

Bruttoanlageinvestitionen

- 2,2

2,3

3,1

- Ausrüstungen

- 11,2

5,5

6,0

- sonstige Anlagen

1,0

1,0

3,0

- Bauten

2,5

1,0

1,5

Export (Waren und Dienstleistungen)

- 9,3

7,5

7,0

Import (Waren und Dienstleistungen)

- 8,6

7,5

7,5

Erwerbstätige
(Veränderung in Tausend)

- 370

0

+ 400

Verbraucherpreise
(Veränderung in Prozent)

0,5

3,0

2,5

Die Resultate der Konjunkturumfrage Herbst 2021:

Die Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage verbessern sich im Vergleich zur Umfrage aus dem Frühsommer, die noch unter dem Eindruck des zweiten Lockdowns stand. Nahezu die Hälfte (43 Prozent) der Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Lage als gut, während 14 Prozent von einer schlechten Geschäftslage sprechen. Der Saldo aus guten und schlechten Einschätzungen springt auf 29 Punkte nach 2 Punkten in der Vorumfrage. Damit erreicht der Indikator erstmals wieder einen Wert wie vor der Corona-Pandemie (30 Punkte zu Jahresbeginn 2020) und liegt über dem langfristigen Schnitt (22 Punkte).

Die positive Lageeinschätzung wird von allen Wirtschaftsbereichen geteilt, fällt aber unterschiedlich stark aus. Besonders gut ist die Stimmung weiterhin im Baugewerbe (Saldo von 51 nach zuvor 41 Punkten). Aber auch die Industrie bewertet ihre Lage nochmals besser als im Frühsommer. Der Indikator verbessert sich von 25 auf 35 Punkte. Den stärksten Zuwachs erfährt die aktuelle Lagebewertung bei Handel und Dienstleistungen, denjenigen Branchen, die am stärksten und längsten mit Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes in der Corona-Pandemie zu kämpfen hatten. In beiden Branchen dominieren mittlerweile ebenfalls die Unternehmen mit einer guten Lagebewertung. Der Handel bewertet seine Lage mit 25 nach zuvor minus 3 Punkten, die Dienstleister mit 25 nach zuvor sogar minus 11 Punkten.

Ein Blick auf die Industrie zeigt, dass sowohl die Produzenten von Vorleistungsgütern als auch von Investitionsgütern ihre Lage unter dem Strich positiver einschätzen. Jedoch fällt innerhalb dieser Branchen die Lagebewertung mitunter sehr unterschiedlich aus: Von guten Geschäften berichten im Investitionsgüterbereich zum Beispiel die Maschinenbauer (Saldo von 43 nach zuvor 22 Punkten) und die Hersteller von Elektrotechnik (Saldo von 43 nach zuvor 31 Punkten). In anderen Branchen wie dem Fahrzeugbau hingegen hat sich die positive Lagebewertung des Frühsommers teils deutlich abgekühlt (Saldo von 6 nach zuvor 23 Punkten). Gründe dafür sind unter anderem globale Lieferengpässe bei wichtigen Bauteilen wie elektronischer Chips, aber auch die Herausforderungen durch den schnellen Umstieg auf Elektromobilität.

Auch bei einigen Unternehmen aus den Vorleisterbranchen fällt im Vergleich zum Frühsommer die gute Lagebewertung etwas verhaltener aus, so unter anderem bei den Unternehmen der Gummi- und Kunststoffindustrie (Saldo von 33 nach zuvor 36 Punkten) sowie des Papiergewerbes (Saldo von 27 nach zuvor 32 Punkten) und des Holzgewerbes (Saldo von 53 nach zuvor 59 Punkten). Hier machen sich insbesondere Lieferengpässe und gestiegene Rohstoff- und Energiepreise bemerkbar. Kräftiger steigt die Lagebewertung bei den Unternehmen aus den Bereichen Metallerzeugung und -bearbeitung (Saldo von 44 nach zuvor 25 Punkten) sowie Gewinnung von Erde und Steinen (Saldo von 57 nach zuvor 49 Punkten).

Die Ge- und Verbrauchsgüterproduzenten (Saldo von 15 nach zuvor minus 4 Punkten) sind mit ihrer Lagebewertung wieder im positiven Bereich. Besonders verbessert hat sich die Lage in Unternehmen, die nach der Öffnung der Gastronomie wieder mehr Umsatz machen konnten, wie zum Beispiel die Getränkeindustrie (Saldo 0 nach zuvor minus 44 Punkte), darunter insbesondere die Brauereien (Saldo minus 3 nach zuvor minus 65 Punkte).

Die aktuelle Lage der Bauunternehmen ist die beste im Vergleich der Wirtschaftszweige – lediglich 6 Prozent der Unternehmen kommen zu einer negativen Einschätzung (Saldo von 51 nach zuvor 41 Punkten). Neben der üblichen saisonalen Belebung der Bautätigkeit tragen dazu der nach wie vor belebte Wohnungsbau sowie Aufträge der öffentlichen Hand bei. Der Handel atmet angesichts der Lockerungen seit einigen Monaten spürbar auf und bewertet seine aktuelle Lage sichtbar besser als in der Vorumfrage (Saldo von 25 nach zuvor minus 3 Punkten). Den kräftigsten Stimmungszuwachs verzeichnet der Einzelhandel (Saldo von 23 nach zuvor minus 17 Punkten), aber auch Großhandel und Handelsvermittler (Saldo von 32 nach zuvor 14 Punkten) profitieren von der Belebung nach Ende des Lockdowns.

Die größten Unterschiede innerhalb eines Wirtschaftszweiges zeigen sich bei den Dienstleistungsunternehmen. Während nahezu alle Dienstleister von einer Verbesserung ihre Lage gegenüber dem Frühsommer berichten, kommen die Betriebe, die überwiegend unternehmensbezogene Dienstleistungen anbieten, mehrheitlich zu einer positiven Lageeinschätzung (Saldo von 34 nach zuvor 18 Punkten). Hingegen bewerten Unternehmen, die überwiegend personenbezogene Dienstleistungen anbieten, ihre Lage weiterhin mehrheitlich negativ (Saldo von minus 19 nach zuvor minus 53 Punkten). Im Gegensatz zu den unternehmensnahmen Dienstleistungen sind hier Nachholeffekte nur begrenzt möglich.

So fällt die Lageeinschätzung in den Branchen gut aus, deren Geschäftsmodelle von der gestiegenen Nachfrage der Industrie profitieren wie Vermietung und Leasing (Saldo von 20 nach zuvor minus 7 Punkten) oder auch die Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften (Saldo von 32 nach zuvor minus 4 Punkten). Gleiches gilt für Forschung und Entwicklung (Saldo von 34 nach zuvor 12 Punkten), die Rechts- und Steuerberatung (Saldo von 57 nach zuvor 46 Punkten) sowie Architektur- und Ingenieurbüros (Saldo von 45 nach zuvor 34 Punkten). Zu den Branchen, die erst langsamer Tritt fassen, gehören Werbung und Marktforschung (Saldo von 0 nach zuvor minus 26 Punkten) und die Sicherheitswirtschaft (Saldo von 10 nach zuvor 1 Punkt).

Nach wie vor als schlecht bewerten ihre aktuelle Lage das Reisegewerbe (Saldo von minus 66 nach zuvor minus 92 Punkte), Messe- und Kongressveranstalter (Saldo von minus 46 nach zuvor minus 73 Punkten) sowie Unternehmen aus dem Bereich Kunst, Unterhaltung, Erholung (Saldo von minus 23 nach zuvor minus 76 Punkte). Die Gastronomie (Saldo von 10 nach zuvor minus 84 Punkten) und vor allem das Beherbergungsgewerbe (Saldo von 23 nach zuvor minus 91 Punkten) profitieren jedoch von der Wiederaufnahme ihrer Geschäftstätigkeit und der Sommersaison.

Die Finanzlage der Unternehmen erholt sich. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Finanzlage als problematisch beschreiben, ist von 43 auf 31 Prozent zurückgegangen. Mithin berichtet also weiterhin fast jedes dritte Unternehmen von Herausforderungen.

Im Vordergrund bei den Schwierigkeiten steht nach wie vor der Eigenkapitalrückgang (16 Prozent) sowie Liquiditätsengpässe (12 Prozent). Von einer Insolvenz sehen sich über die Breite der Wirtschaft 2 Prozent der Unternehmen bedroht. Dabei gilt: Je kleiner das Unternehmen, desto kritischer stellt sich die Finanzlage dar. So sehen sich mehr als ein Fünftel der kleinen Unternehmen mit bis zu 19 Beschäftigten mit einem Eigenkapitalrückgang konfrontiert.

Ein Blick in die Branchen zeigt, dass sowohl in der Industrie als auch im Baugewerbe drei Viertel der Unternehmen ihre Finanzlage als unproblematisch ansehen. Dennoch sind jeweils 11 Prozent der Unternehmen in beiden Branchen mit einem Eigenkapitalrückgang konfrontiert. Liquiditätsengpässe drohen in jedem zehnten Bauunternehmen und in 11 Prozent der Industrieunternehmen.

Im Handel ist der Anteil der Unternehmen mit Schwierigkeiten bei der Finanzierung gegenüber dem Frühsommer von 42 Prozent auf 30 Prozent gesunken. Die größten Herausforderungen sind hier der Eigenkapitalrückgang (16 Prozent), Liquiditätsengpässe (10 Prozent) und zunehmende Forderungsausfälle (7 Prozent).

Auch bei den Dienstleistungen hat sich die Lage verbessert, statt der Hälfte berichtet nun etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Unternehmen von einer problematischen Finanzlage. Allerdings bleibt gerade bei den personenbezogenen Dienstleistungen die Lage angespannt, hier hat mehr als die Hälfte der Unternehmen (55 Prozent) Schwierigkeiten bei der Finanzierung: Ein knappes Drittel (32 Prozent) verzeichnet einen Eigenkapitalrückgang, ein knappes Viertel (23 Prozent) Liquiditätsengpässe.

Der Saldo der Geschäftserwartungen für die kommenden zwölf Monate verbessert sich um 9 auf nunmehr 10 Punkte und liegt damit leicht über dem langjährigen Schnitt von 7 Punkten. Dennoch fallen die Erwartungen im Vergleich zur guten Lagebewertung deutlich verhaltener aus.

Vor allem die Industrie rechnet im Vergleich zum Frühsommer kaum mit einer stärkeren Belebung (Saldo von 17 nach zuvor 16 Punkten). Im Bau und beim Handel verbessern sich die Erwartungen für die kommenden Monate auf niedrigem Niveau: Die Bauunternehmen sind zwar weniger negativ gestimmt als im Frühsommer 2021, doch der Fachkräftemangel und das Risiko steigender Energie- und Rohstoffpreise führen dazu, dass die Skeptiker in der Mehrheit bleiben (Saldo minus 7 nach minus 14 zuvor). Im Handel halten sich Unternehmen mit positiver und negativer Erwartung nahezu die Waage (Saldo von 1 nach zuvor minus 10 Punkten). Die Dienstleister hingegen rechnen mit deutlich mehr Geschäftschancen durch wegfallende pandemiebedingte Einschränkungen und blicken optimistischer auf die kommenden Geschäfte (Saldo von 12 nach zuvor minus 2 Punkten).

In der Industrie macht sich eine Stimmungseintrübung vor allem bei den energie- und rohstoffintensiven Vorleistungsgüterherstellern bemerkbar (Saldoverschlechterung um 4 auf 11 Punkte). In der Chemischen Industrie (Saldoverschlechterung um 7 auf 14 Punkte), der Glas-, Keramik und Steineverarbeitung (Saldoverschlechterung um 8 auf 0 Punkte) sowie der Metallerzeugung und -bearbeitung (Saldoverschlechterung um 5 auf 18 Punkte) sinkt im Vergleich zum Frühsommer der Anteil der Unternehmen, die eine positive Geschäftserwartungen haben. Bei Unternehmen aus dem Bereich Gewinnung von Steinen und Erden, Bergbau drehen sich die zuvor positiven Geschäftserwartungen sogar leicht ins Negative (Saldo von minus 1 nach zuvor 3 Punkten).

Die Investitionsgüterproduzenten sind zwar unter dem Strich etwas optimistischer (Saldoverbesserung um 2 auf 26 Punkte). Aber wichtige Branchen wie der Werkzeugmaschinenbau (Saldo von 41 nach zuvor 57 Punkten) oder die Hersteller von Kfz-Teilen und -Zubehör (Saldo von 6 nach zuvor 16 Punkten) blicken weniger optimistisch auf die kommenden Monate als noch im Frühsommer.

Die unternehmensbezogenen Dienstleister rechnen mit einer stärkeren Nachfrage. Unternehmen, die im Bereich Leasing und Vermietung tätig sind (Saldo von 24 nach zuvor minus 10 Punkten), erhöhen ebenso ihre Erwartungen wie IT-Dienstleister (Saldo von 28 nach zuvor 17 Punkten), Forschung und Entwicklung (Saldo von 31 nach zuvor 15 Punkten), sowie Rechts- und Steuerberatung (Saldo von 18 nach zuvor 3 Punkten). Vor allem die Messe- und Kongressveranstalter erwarten – ausgehend von einem nahezu vollkommenen Stillstand – in den nächsten zwölf Monaten bessere Geschäfte (Saldo von 47 nach zuvor minus 8 Punkten).

Herausfordernd bleiben die Aussichten für die Unternehmen, die überwiegend personenbezogene Dienstleistungen anbieten. Zwar gehen vor allem Unternehmen aus dem Bereich Kunst, Unterhaltung, Erholung (Saldo von 18 nach zuvor minus 27 Punkten) und die Reiservermittler (Saldo von 16 nach zuvor minus 27 Punkten) von einer deutlichen Belebung aus. Skeptisch bleiben jedoch Gastronomie (Saldo von 3 nach minus 18 Punkten) und Beherbergungsgewerbe (Saldo von 2 nach minus 10 Punkten). Die Geschäftserwartungen sind hier trotz Erholung nur verhalten positiv, unter anderem weil das Risiko fehlender Fachkräfte stark angestiegen ist und Hygiene-Maßnahmen zusätzliche Kosten verursachen. Zudem sind saisonbedingt die Erwartungen im Gastgewerbe im Herbst ohnehin immer etwas verhaltener.

Im Bau überwiegt ebenfalls eine kritische Sicht auf die Geschäfte der kommenden Monate, getrieben durch den erheblichen Fachkräftemangel und Belastungen aus hohen Energie- und Rohstoffpreisen. Das gilt insbesondere für den Tiefbau, wo mehr als ein Viertel aller Unternehmen weniger Umsätze erwartet (Saldo von minus 19 nach zuvor minus 24 Punkte). Auch bei den Unternehmen aus dem Hochbau (Saldo von minus 6 nach zuvor minus 14 Punkten) und dem Ausbaugewerbe (Saldo von minus 5 nach zuvor minus 9 Punkten) bleibt der Saldo der Geschäftserwartungen negativ.

Im Handel schauen vor allem die Handelsvermittler, die stark in die internationalen Beschaffungsketten eingebunden sind, optimistischer auf die kommenden Monate (Saldo von 17 nach zuvor 6 Punkten). Hingegen verbessern sich die Aussichten im Großhandel nur geringfügig im Vergleich zum Frühsommer 2021 (Saldo von 4 nach zuvor 0 Punkten). Im Einzelhandel überwiegen knapp die positiven Einschätzungen zur zukünftigen Umsatzentwicklung, nachdem die Erwartungen im Frühsommer noch eindeutig pessimistisch waren (Saldo von 1 nach zuvor minus 21 Punkten).

Bei den Risiken treten konjunkturelle Sorgen wie eine schwächelnde Inlandsnachfrage oder sinkende Auslandsnachfrage in den Hintergrund (36 nach zuvor 48 Prozent beziehungsweise 27 nach zuvor 37 Prozent). Stattdessen dominieren nun zwei strukturelle Risiken: Als größte Herausforderung wird wieder der Fachkräftemangel genannt (59 nach zuvor 43 Prozent), dicht gefolgt von den Energie- und Rohstoffpreisen (58 nach zuvor 42 Prozent, Allzeithoch). Beide Risiken haben im Vergleich zum Frühsommer 2021 deutlich an Bedeutung gewonnen.

Mit einigem Abstand folgen die Wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (43 nach zuvor 49 Prozent) sowie die Arbeitskosten (40 nach zuvor 34 Prozent). Letztere spielten während der Pandemie eine untergeordnete Rolle, werden nun aber wieder bedeutsamer. Risiken in Bezug auf die Finanzierung oder Wechselkurse verlieren indes an Bedeutung.

Der Anteil der Unternehmen, die Energie- und Rohstoffpreise als Risiko angeben, liegt in der Industrie, im Handel und im Bau auf einem Allzeithoch und im Dienstleistungsbereich knapp unterhalb des Rekordstands. Beim Fachkräftemangel liegt der Anteil in allen Wirtschaftszweigen mit 59 Prozent nur knapp unterhalb des Allzeithochs (62 Prozent im Herbst 2018 über alle Branchen).

Die Sorgen um die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise bremsen die Geschäftserwartungen in besonders energie- und rohstoffintensiven Industriezweigen wie der Gewinnung von Steinen und Erden, Bergbau (93 Prozent), der Metallerzeugung und -bearbeitung (93 Prozent) oder der Gummi- und Kunststoffindustrie (91 Prozent). Zum einen sehen sich die Unternehmen mit globalen Lieferkettenstörungen und damit verbundenen Preissteigerungen bei Metall, Plastik, Gummi oder Holz konfrontiert. Zum anderen werden auch die steigenden Energiepreise zur Belastung für das Geschäft. Zum Tragen kommt auch die Unsicherheit vieler Unternehmen, welche Kosten mit der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft, zum Beispiel durch CO2-Bepreisung, und der Umsetzung des Green Deal auf sie zukommen werden.

Im Handel sind die Großhändler und Handelsvermittler nochmals deutlich stärker von den steigenden Energie- und Rohstoffpreisen betroffen (69 Prozent) als der Einzelhandel (55 Prozent). Im Baugewerbe ist hier der Druck im Hochbau am größten (78 Prozent), gefolgt von Tiefbau (73 Prozent) und Ausbaugewerbe (69 Prozent). Besonders betroffene Branchen im Dienstleistungssektor sind Lagerei und Verkehrsdienstleistungen (67 Prozent), aber auch das Gastgewerbe (63 Prozent).

Der Fachkräftemangel macht vor allem Branchen wie dem Bau (80 Prozent), dem Gastgewerbe (75 Prozent) und den Beherbergungsbetrieben (76 Prozent) zu schaffen. Aber auch Unternehmen im Bereich Lagerei und Verkehrsdienstleister befürchten, nicht genügend Personal für die Abarbeitung ihrer Aufträge zur Verfügung zu haben (75 Prozent). Bei den Industrieunternehmen sind es insbesondere Betriebe aus dem Bereich Gewinnung von Steinen und Erden, Bergbau (65 Prozent), aber auch Medizintechnik (62 Prozent), die einen Fachkräftemangel beklagen.

Die Exporterwartungen der Unternehmen hellen sich zwar erneut auf (Saldo von 21 nach zuvor 17 Punkten), allerdings ist der Zuwachs relativ gering. Der Saldo liegt nur leicht über dem langjährigen Schnitt von 19 Punkten. Die deutschen Exporte haben im ersten Halbjahr stetig zugelegt. Zuletzt hat das Wachstum deutlich nachgelassen.

Ursächlich dafür ist jedoch weniger eine nachlassende Auslandsnachfrage. Nur noch 27 Prozent (nach zuvor 37 Prozent) der Unternehmen sehen in der Auslandsnachfrage ein Geschäftsrisiko – und damit so wenige wie zuletzt zu Jahresbeginn 2018. Vielmehr wird auch die Exportindustrie durch die anhaltenden Probleme in den internationalen Lieferketten, etwa durch Störungen im Containerschiffsverkehr, durch Reisebeschränkungen oder die steigenden Rohstoff- und Energiepreise ausgebremst.

Über fast alle Größenklassen hinweg fallen die Exporterwartungen der Unternehmen ein wenig positiver als im Frühsommer aus. Erstmals seit Jahresbeginn 2019 überwiegen die positiven Erwartungen der kleinen Unternehmen bis 19 Mitarbeitern (Saldo von 3 nach zuvor minus 1 Punkt). Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern (Saldo gleichbleibend bei 35 Punkten) und mit mehr als 1.000 Mitarbeitern (Saldo von 43 nach zuvor 39 Punkten) haben überdurchschnittlich hohe Erwartungen an die Ausfuhren in den kommenden zwölf Monaten.

Während die Exporterwartungen der Vorleistungsgüterproduzenten im Vergleich zu Vorumfrage nur leicht steigen (Saldo von 16 nach zuvor 15 Punkten), heben die Investitionsgüterproduzenten (Saldo von 31 nach zuvor 24 Punkten) und die Ge- und Verbrauchergüterproduzenten (Saldo von 18 nach zuvor 8 Punkten) ihre Erwartungen deutlicher an.

Bei den Vorleistungsgüterproduzenten dämpfen die Lieferengpässe von Rohstoffen und Vorprodukten die erwarteten Ausfuhren deutlich: So reduzieren zum Beispiel Betriebe der Metallerzeugung und -bearbeitung ihre Exporterwartungen (Saldo von 14 nach zuvor 19 Punkten). Noch drastischer fällt der Rückgang beim Holzgewerbe aus (Saldo ein Punkt nach zuvor 27 Punkten). Pessimistischer als die Industrie im Durchschnitt bewerten die Hersteller von Gummi- und Kunststoffprodukten ihre Exportabsichten (Saldo gleichbleibend bei 10 Punkten). Geringfügig optimistischer als zuletzt in ihren Exportabsichten zeigt sich hingegen die chemische Industrie (Saldo von 22 nach zuvor 20 Punkten).

Die Investitionsgüterproduzenten heben ihre Exporterwartungen nach oben an, da sie von der konjunkturellen Erholung in Teilen der Weltwirtschaft profitieren können. Überdurchschnittlich positiv bewerten etwa die Maschinenbauer (Saldo von 33 nach zuvor 28 Punkten) und Elektrotechniker (Saldo von 28 nach zuvor 23 Punkten) die erwarteten Ausfuhren für die kommenden zwölf Monaten. Auch die Unternehmen in der Spitzentechnologie (Saldo von 33 nach zuvor 26 Punkten) und Hochtechnologie (Saldo von 30 nach zuvor 28 Punkten) schätzen ihr Auslandsgeschäft in den kommenden Monaten optimistischer ein als die Industrie insgesamt.

Verhaltener als im Frühsommer bewerten hingegen die Kraftfahrzeugbauer ihre Exportaussichten (Saldo von 18 nach zuvor 23 Punkten). Aufgrund der anhaltenden Lieferschwierigkeiten von Halbleitern sehen sich die Unternehmen teilweise gezwungen, ihre Produktion zu drosseln oder zu stoppen.

Im Vergleich zur Vorumfrage haben sich die Investitionsabsichten der Unternehmen über alle Wirtschaftszweige hinweg aufgehellt. Knapp ein Drittel der Betriebe (31 Prozent) strebt eine Ausweitung ihrer Investitionen an, rund ein Fünftel (18 Prozent) plant hingegen mit Kürzungen (Saldo von 13 nach zuvor 0 Punkten). Industrieunternehmen haben dabei die optimistischsten Investitionsabsichten (Saldo 21 nach zuvor 13 Punkten).

Doch fußt der Zuwachs bei den Investitionsplänen gegenüber der Vorumfrage auch stark auf einer besseren Lage in Handel (Saldo von 10 nach zuvor minus 7 Punkten) und Dienstleistungen (Saldo von 12 nach zuvor minus 4 Punkten). Diese Wirtschaftszweige hatten – neben der Bauindustrie – im Frühsommer und während der gesamten Pandemie unter dem Strich Kürzungen der Investitionsbudgets vorgesehen. Das Baugewerbe bleibt bei seinen Investitionsplänen eher zurückhaltend (Saldo von 3 nach zuvor minus 3 Punkten). Über alle Wirtschaftszweige gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher fallen auch die Investitionspläne aus.

Die Investitionsabsichten in der Industrie haben sich insbesondere mit Blick auf die gestiegene Nachfrage nochmals verbessert, Auslands- und Inlandsnachfrage werden deutlich seltener als Risiko gesehen, die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Dennoch sind die Aussichten in der Industrie durchaus gemischt. Rohstoff- und Lieferengpässe behindern die Produktion, den Druck des Fachkräftemangels verspüren auch Industrieunternehmen. Das könnte Investitionspläne auch wieder zunichtemachen. So spüren gerade Industrieunternehmen, die mehr investieren wollen, einen deutlicheren Fachkräftemangel. Während Unternehmen der Elektrotechnik (Saldo von 27 nach zuvor 17 Punkten) oder Betriebe im Maschinenbau (Saldo von 22 nach zuvor 10 Punkten) ihre Investitionspläne deutlich nach oben schrauben, weiten andere Branchen ihre Investitionsabsichten nur geringfügig aus: So erhöhen im Kraftfahrzeugbau ein Drittel der Betriebe ihre Investitionen (33 Prozent), aber auch rund ein Viertel (22 Prozent) plant Kürzungen (Saldo von 11 nach zuvor 6 Punkten). Hier sind insbesondere die Hersteller von Kfz-Teilen und -Zubehör zurückhaltend (Saldo minus ein nach zuvor 2 Punkten). Auch im Bereich der Verbrauchsgüterproduzenten (Saldo von 12 nach zuvor 2 Punkten) entwickeln sich die Investitionsabsichten vergleichsweise verhalten.

Besonders stark sind die Veränderungen der Investitionspläne im Handel und bei den Dienstleistern, wo aufgrund der Pandemie-bedingten Einschränkungen die Investitionsstimmung bisher gedrückt war. So plant der Einzelhandel erstmals seit Jahresbeginn 2020 keine Kürzungen mehr für das kommende Jahr (Saldo von 5 nach zuvor minus 14 Punkten). Im Großhandel (Saldo von16 nach zuvor 1 Punkt) sowie bei den Handelsvermittlern (Saldo von 17 nach zuvor 2 Punkten), die von der aufgehellten Lage der Industrie profitieren, sind die Investitionsabsichten für die kommenden Monate positiver als noch im Frühsommer.

Bei den Dienstleistern weitet zum Beispiel die Lagerei ihre Investitionspläne merklich aus (Saldo von 40 nach zuvor minus 7 Punkten), hier spiegeln sich bereits die Auswirkungen der Lieferkettenschwierigkeiten wider. Besser als zuvor sind die Investitionsabsichten auch im Gastgewerbe (Saldo von 7 nach zuvor minus 23 Punkten) oder der Kultur- und Kreativwirtschaft (Saldo von 12 nach zuvor minus 7 Punkten), die besonders von den Lockdowns betroffen waren. Dementgegen stehen Branchen wie beispielsweise Reisevermittler, die trotz optimistischerer Einschätzung bei den Investitionen weiterhin kürzen (Saldo von minus 29 nach zuvor minus 43 Punkten).

Bei den Investitionsmotiven gewinnt der Umweltschutz gegenüber der Vorumfrage über alle Wirtschaftszweige hinweg deutlich an Bedeutung. Hier kommen auch die aktuell hohen Energie- und Rohstoffpreise zum Tragen. Damit setzt sich ein längerfristiger Trend fort, dass Unternehmen immer größere Aufwendungen für eine klima- und umweltfreundliche Produktion zu schultern haben. Der aktuelle Wert liegt hier mit 26 Prozent (nach zuvor 21 Prozent) weit über dem langjährigen Schnitt von 14 Prozent.

Unter Industrieunternehmen nennen sogar 33 nach zuvor 28 Prozent Umweltschutz als Motiv für zukünftige Investitionen. Besonders hoch ist der Wert im Bereich Gewinnung von Steinen und Erden, Bergbau (54 nach zuvor 57 Prozent). Ein sprunghafter Anstieg im Vergleich zur Vorumfrage ist bei den Kraftfahrzeugbauern zu beobachten (42 nach zuvor 31 Prozent). Allerdings überwiegen hier die Investitionsmotive der Rationalisierung (48 nach zuvor 46 Prozent) sowie die Produktinnovation mit gleichbleibend 53 Prozent.

Hauptmotive für Investitionen im Inland

(in Prozent; Mehrfachantworten sind möglich, in Klammern Wert der Vorumfrage):

Rationa-lisierung

Produkt-innovation

Kapazitäts-
ausweitung

Umwelt-schutz

Ersatz-bedarf

Alle
Branchen

31 (33)

32 (31)

29 (25)

26 (21)

63 (64)

Industrie
 

42 (44)

35 (36)

36 (31)

33 (28)

62 (64)

Bau-
gewerbe

23 (24)

23 (21)

22 (20)

23 (20)

77 (79)

Handel
 

28 (30)

27 (26)

28 (24)

24 (18)

63 (62)

Dienst-
leistungen

27 (28)

32 (31)

25 (22)

23 (18)

62 (63)

Die Einstellungsabsichten der Unternehmen drehen wieder deutlich ins Plus, nachdem sie in den letzten vier Umfragen während der Pandemie durchweg negativ waren (Saldo von 9 nach zuvor minus 3 Punkten). Sie liegen damit wieder merklich über dem langjährigen Durchschnitt (0 Punkte). Fast jedes vierte Unternehmen (22 Prozent) plant mit einem Beschäftigungsaufbau (nach 16 Prozent im Frühsommer 2021), 13 Prozent rechnen mit weniger Personal (nach 19 Prozent im Frühsommer 2021). So expansiv waren die Pläne zuletzt zum Jahresbeginn 2019. Besonders viele Industrieunternehmen wollen Personal aufbauen (Saldo von 14 Punkte nach zuvor 3 Punkten). Den größten Sprung gegenüber der Vorumfrage machen die Dienstleister (Saldo von 8 nach zuvor minus 6 Punkten). Dass die Einstellung neuer Beschäftigter, gerade auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, zur Herausforderung werden kann, ist den Betrieben bewusst – der Fachkräftemangel ist für sie erstmals seit Jahresbeginn 2020 wieder das größte Geschäftsrisiko. Das Thema nimmt wieder einen bestimmenden Platz in der Wirtschaft ein.

In der Industrie weisen die aktuellen Personalpläne auf einen Beschäftigungsaufbau hin, nachdem in den zurückliegenden Monaten der Krise diese Pläne teilweise drastisch reduziert wurden. Der aktuelle Saldo liegt mit 14 Punkten merklich über dem Niveau der Vorumfrage (Saldo von 3 Punkte) und damit so hoch wie seit Herbst 2018 nicht mehr. Auch der Handel und die Dienstleister, die von den Coronafolgen stärker und länger betroffen sind, schrauben ihre Personalpläne wieder nach oben. Die Dienstleister weisen dabei den größten Zuwachs im Vergleich mit der Vorumfrage auf (Saldo von 8 nach zuvor minus 6 Punkten). Im Handel steigt der Saldo von minus 6 auf plus 6 Punkte. In der Bauwirtschaft nehmen die Einstellungsabsichten ebenfalls zu, jedoch weniger deutlich. Der Saldo ist mit 4 Punkten bei gleichzeitig guter Lagebewertung geringer. Der hohe Beschäftigungsstand, der auch in den zurückliegenden Krisenmonaten im Gegensatz zu anderen Branchen gewachsen ist, sowie die ausgeprägten Arbeitskräfteengpässe und Materialknappheiten im Bau können hier ihre Spuren hinterlassen.

Der Blick in die Industrie zeigt, dass Vorleistungsgüter- und Investitionsgüterproduzenten mit mehr Personal planen (Saldo von 15 nach zuvor 6 Punkten beziehungsweise von 17 nach zuvor 3 Punkten). Auch Unternehmen der Spitzen- und Hochtechnologie (Saldo von 19 nach zuvor 9 Punkten beziehungsweise 14 nach zuvor 3 Punkten) wollen ihre Belegschaften aufstocken. Der Kraftfahrzeugbau ist dagegen zurückhaltend, obgleich es auch dort eine Steigerung gibt (Saldo von minus 4 nach zuvor minus 8 Punkten).

Im Bereich der Dienstleister weisen gerade Branchen mit hohem Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien beziehungsweise Digitalisierung expansive Personalpläne auf. Dazu zählen unter anderem IT-Dienstleister (Saldo von 37 nach zuvor 27 Punkten), Telekommunikation (Saldo von 28 nach zuvor 31 Punkten), Informationswirtschaft (Saldo von 29 nach zuvor 18 Punkten) sowie Programmierung (Saldo von 30 nach zuvor 28 Punkten). Während der Pandemie wurde der Einsatz dieser Technologien deutlich intensiviert, um zum Beispiel Kontakte zu beschränken, und die bereits laufende Entwicklung damit beschleunigt. Die hohe Personalnachfrage in diesem Bereich deutet darauf hin, dass die erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung in den Betrieben nicht zuletzt an der Verfügbarkeit der dafür nötigen Fachkräfte hängt.

Auch bei den Gesundheits- und Sozialdienstleistern (Saldo von 16 nach zuvor 11 Punkten) sowie in der gesamten Gesundheitswirtschaft (Saldo von 16 nach zuvor 8 Punkten) suchen die Betriebe Personal. Mit ausschlaggebend dafür ist am aktuellen Rand die Corona-Krise sowie mittel- und langfristig die demografische Entwicklung, mit steigender Nachfrage nach Gesundheitsleistungen in einer alternden Gesellschaft.

Die Beschäftigungsabsichten im Gastgewerbe, das von der Pandemie und den Lockdown-Maßnahmen zu deren Eindämmung besonders betroffen war und in dem Beschäftigung in größerem Ausmaß verloren ging, hellen sich wieder auf (Saldo von 2 nach zuvor minus 24 Punkten). Damit liegt der Wert über dem Vorkrisenniveau (Herbst 2019: Saldo von minus 1 Punkt). Messe- Ausstellungs- und Kongressveranstalter, die ebenfalls deutlich länger als andere Branchen ihrer Geschäftstätigkeit einstellen mussten, wollen ihr Personal in den kommenden Monaten merklich aufstocken (Saldo von 17 nach zuvor minus 25 Punkten).

Ebenso planen die Einzelhändler mit mehr Personal – der Saldo erreicht aktuell sogar seinen Höchstwert (Saldo von 5 nach zuvor minus 11 Punkten). Auch dort hatte die Pandemie deutliche Spuren hinterlassen und zu einem Beschäftigungsrückgang geführt, nun versuchen die Betriebe, Stellen wieder zu besetzen.

Insgesamt stehen die recht expansiven Beschäftigungsabsichten der Betriebe unter dem Vorbehalt des Fachkräftemangels, der bei steigender Personalnachfrage wieder an Bedeutung gewinnt und die geplante Stellenbesetzung erschweren kann. Hinzu kommt das Risiko steigender Arbeitskosten – so sehen besonders häufig die Unternehmen, die den Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko fürchten, gleichzeitig in steigenden Arbeitskosten ein solches Risiko.

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