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Die Konjunktur zu Jahresbeginn 2020

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    Porträtfoto Katharina Huhn, Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen
    Katharina Huhn Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen
    DIHK-Konjunkturradar Jahresbeginn 2020

    © DIHK

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      Die wichtigsten Ergebnisse der Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2020 im Überblick:

      Das Konjunkturbild zeigt sich weiterhin mit Herausforderungen für die Unternehmen. Während die Binnenwirtschaft weitergehend stabile Geschäfte erwartet, bleibt das außenwirtschaftliche Umfeld angespannt. Immer deutlicher treten strukturelle Herausforderungen in der Industrie hervor. Unverändert gut schätzen die Unternehmen in der neuesten DIHK-Konjunkturbefragung ihre Geschäftslage ein. Die Geschäftserwartungen hingegen steigen wieder etwas an, nachdem sie im Herbst 2019 deutlich in den negativen Bereich abgerutscht waren. Entwarnung bedeutet dies für die deutsche Wirtschaft jedoch nicht. Noch immer gibt es mehr Unternehmen, die von schlechteren als von besseren Geschäften ausgehen.

      Nach einem Einbruch zu Jahresende stabilisieren sich die Beschäftigungsabsichten der Unternehmen. Angesichts der außenwirtschaftlichen und auch strukturellen Herausforderungen lassen die Unternehmen aber derzeit Vorsicht walten. Vor allem Industriezweige wie der Kraftfahrzeugbau, der Werkzeugmaschinenbau und Hersteller elektronischer Ausrüstungen müssen wahrscheinlich Beschäftigung abbauen. Fachkräfteengpässe bleiben trotz Konjunkturschwäche eine große Herausforderung für die deutschen Unternehmen. Weiterhin hat fast jeder zweite Betrieb Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen.

      Die Exporterwartungen der deutschen Industrie steigen zum ersten Mal seit 2018 wieder an, bleiben jedoch kraftlos und liegen weiterhin sehr deutlich unter dem Schnitt der letzten Jahre. Viele Betriebe haben auf die zahlreichen internationalen Handelskonflikte reagiert und ihre Lieferketten umgestellt. Befürchtungen zu Jahresende, dass der Außenhandel in der Breite einbricht, haben sich zum Glück nicht bewahrheitet. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Auslandsgeschäfts bleibt jedoch hoch: Fast jedes zweite exportierende Industrieunternehmen sieht die Auslandsnachfrage weiterhin als Risiko für die eigenen Geschäfte.

      Die Investitionsabsichten der Unternehmen verbessern sich leicht, allerdings mit schwacher Dynamik. Während die Dienstleister ihr Engagement vom Herbst unverändert fortsetzen wollen, planen der Bau und der Handel mit leicht verbesserten Investitionsvorhaben. Von sehr niedrigem Niveau aus erhöhen zwar die Industrieunternehmen ihre Investitionspläne am deutlichsten – bleiben aber im Vergleich der Wirtschaftszweige Schlusslicht. Vor allem die größeren und mittelständischen Unternehmen planen mit soliden Investitionsbudgets. Verstärkt wollen die Unternehmen in Produktinnovationen und Umweltschutz investieren; auf unverändert hohem Niveau bleiben die Ersatzinvestitionen.

      0,7

      DIHK-Wachstumsprognose 2020 zu Jahresbeginn: 0,7 Prozent

      Produktion auf Abruf: Warum die Betriebe in der aktuellen konjunkturellen Lage nur sehr vorsichtig investieren, erläutert Petra Domnik, kaufmännische Geschäftsführerin des Brandenburger Oberflächenveredlers surfaced GmbH.

      Wortwolke mit vielen Begriffen, u.a. Bürokratie, Steuern, Brexit, USA, Handelspolitik, Zinspolitik, Umweltpolitik, China

      Risikofaktor Wirtschaftspolitik

      Bürokratie, Steuern, Umweltpolitik: Mittlerweile bewerten 46 Prozent der Betriebe (Herbst 2019: 45 Prozent) unkalkulierbare politische Entscheidungen als Risikofaktor für ihre Geschäftserwartungen – ein neuer Rekordwert.

      Containerhafen Hamburg

      Ausgebremstes Auslandsgeschäft

      Die Industriebetriebe sind – direkt oder indirekt – von den zahlreichen internationalen Handelskonflikten betroffen. Entsprechend verhalten fallen die Exporterwartungen aus.

      Frau vor Lebensmittelregal

      Binnennachfrage trägt Konjunktur

      Eher positive Signale kommen vom Einzelhandel und von der Bauwirtschaft: Die Binnenkonjunktur bleibt auch 2020 eine zentrale Stütze der deutschen Konjunktur.

      Luftbild von PKW im Hafen

      Automobilindustrie stärker unter Druck

      Die Automobilindustrie gerät immer stärker unter Druck – ein Warnsignal für die deutsche Konjunktur. Schließlich steht der der Kraftfahrzeugbau mit seinen vielen Dienstleistern und Zuliefererbetrieben für mehr als fünf Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung Deutschlands.

      Willkommen im Team

      Beschäftigungsabsichten unverändert

      Nach einem Einbruch zu Jahresende stabilisieren sich die Beschäftigungsabsichten der Unternehmen. Angesichts der außenwirtschaftlichen und auch strukturellen Herausforderungen lassen die Unternehmen aber derzeit Vorsicht walten.

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