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Geschäftsrisiko "wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen" auf Rekordhoch

Wortwolke mit vielen Begriffen, u.a. Bürokratie, Steuern, Brexit, USA, Handelspolitik, Zinspolitik, Umweltpolitik, China

Häufigste Nennungen in den Freitextantworten zum Geschäftsrisiko "wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen"

© DIHK

46 Prozent der Unternehmen haben zu Jahresbeginn 2020 "wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen" als Risiko für ihre Geschäftserwartungen benannt – noch einmal 1 Prozentpunkt mehr als im Herbst 2019.

Damit fühlen sich so viele deutsche Betriebe wie noch nie seit dem Start der DIHK-Konjunkturumfrage im Jahr 1977 von für sie unkalkulierbaren politischen Entscheidungen ausgebremst.

Besonders häufig verweisen die Unternehmen auf Bürokratiekosten. Auch die Umweltpolitik und strukturelle Veränderungen in der Automobilindustrie – vor allem der Trend hin zur Elektromobilität – werden vielfach als Risiken genannt. Industriebetriebe, die mehr in den Umweltschutz investieren wollen, sehen die Energie- und Rohstoffpreise hierzulande als ihr größtes Geschäftsrisiko.

Dazu kommen mit dem Auslandsgeschäft verknüpfte Unsicherheiten: Neben der Handelspolitik allgemein bewerten die Umfrageteilnehmer ganz konkret den Brexit oder Entwicklungen in den USA und China als Risikofaktoren.

Aber auch in Deutschland beurteilen die Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen kritisch.

Insgesamt wurden vor allem die Begriffe genannt, die in der oben dargestellten Wortwolke abgebildet sind.

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Porträtfoto Katharina Huhn, Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen
Katharina Huhn Referatsleiterin Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen