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Konjunkturumfrage Frühsommer 2022

Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen brechen massiv ein

Die Geschäftserwartungen in der deutschen Wirtschaft haben sich massiv eingetrübt. Das ist eines der Ergebnisse der bundesweiten IHK-Konjunkturumfrage Frühsommer, für die der DIHK die Rückmeldungen von insgesamt mehr als 25.000 Unternehmen aus allen Branchen und Regionen ausgewertet hat. Danach rechnet ein Drittel der Betriebe in den nächsten zwölf Monaten mit schlechteren Geschäften, nur noch knapp ein Fünftel erwarten eine Besserung.

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Porträtfoto Dr. Jupp Zenzen
Dr. Jupp Zenzen Referatsleiter Konjunktur, Wachstum, Unternehmensbefragungen

DIHK-Radar: Deutsche Konjunktur kühlt merklich ab

Im Frühsommer 2022 schätzen die deutschen Unternehmen ihre Geschäftslage noch als überwiegend positiv ein. Die Zahl der Betriebe, die ihre Lage als "gut" bezeichnen, liegt um 19 Prozentpunkte höher als die die Zahl der Betriebe, die ihre Lage als "schlecht" einstufen. Allerdings erwarten in den nächsten zwölf Monaten mehr Unternehmen schlechtere Geschäfte als bessere.  Insgesamt dreht der Erwartungssaldo massiv ins Negative und verschlechtert sich auf minus 14 nach zuvor fünf Punkten. Das liegt auch deutlich unter dem langjährigen Schnitt von sechs Punkten. Damit rutscht die deutsche Konjunktur im DIHK-Radar des Frühsommers ins Abkühlungs-Szenario. Zu Jahresbeginn hatte sie sich noch knapp im Boom-Bereich behaupten können.  

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Porträtfoto Michelle Schröder
Michelle Schröder Redakteurin für Web, Video und Social Media
Geschäftsleute vor einem Monitor mit Grafiken

Investitionspläne gebremst

Die merklich eingetrübten Geschäftserwartungen dämpfen die Investitionsneigung der Unternehmen im Frühjahr 2022 erheblich. Im Kraftfahrzeugbau, der traditionell forschungsfreudigsten Branche, erreicht sie sogar ein Rekordtief.

Die wichtigsten Daten aus der Konjunkturumfrage Frühsommer 2022 im Überblick

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    Logo auf dem "Thema der Woche" steht.

    DIHK-Konjunkturumfrage: Fast alle Unternehmen spüren sehr starken Kostendruck

    Bereits die Corona-Pandemie bewirkte weltweite Lieferengpässe und massive Preissprünge bei Energie und Rohstoffen; der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat die Lage für die deutsche Wirtschaft zusätzlich verschärft. Die Unternehmen fast aller Branchen leiden unter massiven Kostensteigerungen, die sie oftmals nur in begrenztem Umfang an ihre Kunden weitergeben können, und stehen vielfach vor ernsthaften Existenzproblemen. In dieser Situation ist es wichtig, dass die Betriebe von allen vermeidbaren Zusatzkosten entlastet werden.

    Union Jack, englische Flagge

    Englische Fassung

    Unter der Überschrift "Business expectations have plummeted" gibt es hier auch eine englischsprachige Fassung zur DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2022.

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