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EU-Städteagenda

Lokale Wirtschaft kann Stadtentwicklung stützen
Skyline Berlin mit Spree

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt inzwischen in Großstadtgebieten – auch in der EU

© bluejayphoto / iStock / Getty Images Plus

Die Einbeziehung der Stadtentwicklung in die EU-Strategiepolitik kann nach Meinung des DIHK nur unter Beteiligung der lokalen Wirtschaft erfolgen.

Städte spielen eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der wirtschaftlichen, sozialen und umweltpolitischen Aufgaben Europas. Mit einer EU-Städteagenda will die Europäische Kommission ihre Belange künftig stärker in die EU-Politik einbeziehen.

Im Rahmen einer Konsultation fragte die Kommission bis Ende September 2014 interessierte Kreise nach ihren Vorstellungen zu den Zielen und der konkreten Umsetzung einer EU-Städteagenda.

Der DIHK beteiligte sich mit einer Stellungnahme, in der er ausdrücklich lobt, dass die Kommission die Interessen der Städte in Zukunft stärker berücksichtigen möchte. Gleichzeitig macht er jedoch darauf aufmerksam, dass die EU keine eigenständige Rechtsetzungskompetenz für die Stadtentwicklungspolitik hat.

Stadtentwicklungspolitik sei eine Querschnittsaufgabe, die nur im Zusammenspiel unterschiedlicher Fachpolitiken erfolgreich gelingen könne, so der DIHK. Die Einbeziehung der Städte – unter ausdrücklicher Beteiligung der lokalen Wirtschaft – biete Vorteile für die Umsetzung unterschiedlicher EU-Politikansätze, etwa der Strategie Europa 2020.

Welche Herausforderungen der DIHK sieht, wie er sich zu Anwendungsbereich oder Umsetzung geäußert hat, können Sie in seiner Stellungnahme vom 26. September 2014 nachlesen:

DIHK-Stellungnahme EU-Städteagenda (PDF, 67 KB) 


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Porträtbild Tine Fuchs, Referatsleiterin Stadtentwicklung | Planungsrecht | Bauleitplanung | nationale Verbraucherpolitik
Tine Fuchs Referatsleiterin Stadtentwicklung, Planungsrecht, Bauleitplanung, nationale Verbraucherpolitik