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Die Sachkunde nach der Chemikalien-Klimaschutzverordnung

Wer beruflich mit Klimaanlagen, Wärmepumpen oder fluorierten Treibhausgasen umgeht, mit Hochspannungsschaltanlagen oder Brandschutzsystemen befasst ist, benötigt eine Sachkundebescheinigung. Wie Sie an einen entsprechenden Nachweis kommen, erfahren Sie hier.

Für Tätigkeiten rund um Anlagen mit fluorierten Treibhausgasen ist  eine Sachkundebescheinigung erforderlich. So will es die Chemikalien-Klimaschutzverordnung, die auf der europäischen Verordnung über bestimmte fluorierte Treibhausgase (F-Gase-Verordnung) beruht.

Voraussetzung für den Erwerb einer Sachkundebescheinigung ist in den meisten Fällen das Ablegen einer Sachkundeprüfung; für Tätigkeiten an Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen reicht das Absolvieren eines Lehrgangs aus. Betriebe, die Anlagen mit fluorierten Treibhausgasen installieren, solche Anlagen auf Dichtheit hin kontrollieren, warten, instand halten oder die Gase rückgewinnen, müssen ihr Personal daher schulen.

Die Industrie- und Handelskammern nehmen zwar die entsprechenden Prüfungen in der Regel nicht selbst ab, sie attestieren jedoch in bestimmten Fällen die Sachkunde. So erhalten etwa Absolventen der IHK-Abschlussprüfung zum Mechatroniker für Kältetechnik automatisch und ohne weitere Prüfung Sachkundebescheinigungen für die Tätigkeit an Kälteanlagen, Klimaanlagen und Wärmepumpen.

Auch Absolventen von KFZ-Berufen können mit dem Berufsabschluss eine IHK-Sachkundebescheinigung erhalten, wenn im Rahmen der Ausbildung auch die Arbeit an KFZ-Klimaanlagen auf dem Programm stand.

Alle Einzelheiten hat die IHK-Organisation für Sie in einer Broschüre zusammengefasst, die hier zum Download bereitsteht:
Info-Broschüre "Die Sachkunde nach der Chemikalien-Klimaschutzverordnung" (PDF, 516 KB)

Den Antrag für eine Sachkundebescheinigung gibt es hier:
Antrag Sachkundebescheinigung (DOC, 112 KB)

Ein ergänzender Nachweis für den Antrag auf eine KFZ-Sachkundebescheinigung ist hier abrufbar:
Nachweis über Qualifikationen im Rahmen der KFZ-Aus- beziehungsweise Weiterbildung (DOC, 112 KB)

Kontakt

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Moritz Hundhausen Referatsleiter Europäische Umwelt- und Rohstoffpolitik