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EU-Chemikalienstrategie: Betriebliche Auswirkungen im Auge behalten

DIHK plädiert für eine ausgewogene Vorgehensweise
Arbeiter mit Mundschutz überprüfen blauen Chemikalienfässer

Die Verwendung chemischer Stoffe unterliegt strengen Vorschriften

© andresr / E+ / Getty Images

Ob und unter welchen Voraussetzungen Unternehmen chemische Stoffe in der EU verwenden dürfen, soll künftig eine Nachhaltigkeitsstrategie regeln. In die Konsultation über diesen Teil des Green Deal hat sich der DIHK im Juni 2020 mit einer Stellungnahme eingebracht. Darin fordert er, auch die wirtschaftlichen Konsequenzen einer solchen Regelung "sorgfältig und ausgewogen" zu berücksichtigen.

Denn je nach Ausgestaltung der Chemikalienstrategie können für die Unternehmen unmittelbar Umstrukturierungen von Produktionsprozessen und Lieferkettenanpassungen notwendig werden; zudem wären eventuell auch zusätzliche Belastungen durch Gebühren, erhöhten Personalaufwand oder Bürokratie zu tragen.

Daher setzt sich der DIHK insbesondere dafür ein, regulatorische Maßnahmen im Dialog mit den betroffenen Unternehmen zu entwickeln, die auf wissenschaftsbasierten, transparenten und nachvollziehbaren Risikobewertungen fußen.

Zudem sollte die Europäische Kommission die Verordnungsanwendungen für Unternehmen im Rahmen der geplanten Strategie vereinfachen und damit zu größerer Rechtssicherheit beitragen.

Details lesen Sie in der DIHK-Stellungnahme vom 17. Juni:

"EU-Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit (toxic-free EU environment)" (PDF, 197 KB)

Kontakt

Moritz Hundhausen
Moritz Hundhausen Referatsleiter Europäische Umwelt- und Rohstoffpolitik