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Aktionsplan zu Kritischen Rohstoffen veröffentlicht

Unabhängigkeit von Importen geplant
Rohstoffförderung im Tagebau

EU-Kommission will die Unabhängigkeit Europas von Rohstoffimporten sichern

© jasonbennee / iStock / Getty Images Plus

Die europäische Wirtschaft ist auf eine sichere Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Am 3. September 2020 hat die EU-Kommission dazu einen Aktionsplan zu den so genannten Kritischen Rohstoffen präsentiert. Die Kommission sieht darin diverse Maßnahmen vor mit dem Ziel, die Unabhängigkeit Europas von Rohstoffimporten und damit die zirkuläre Wirtschaft zu fördern sowie resiliente Wertschöpfungsketten zu entwickeln.

Zu den geplanten Schritten zählt etwa die Schaffung einer Europäischen Rohstoffallianz verschiedener Interessenträger. In Kooperation mit den EU-Mitgliedstaaten sollen neue Bergbau- und Verarbeitungsprojekte erschlossen sowie Forschung und Innovation unterstützt werden. Die Versorgung der EU mit lediglich in Drittstaaten vorkommenden kritischen Rohstoffen soll durch die Etablierung internationaler Partnerschaften gesichert werden.

Der Aktionsplan betrifft auch den Bereich der nachhaltigen Finanzierung. So will die EU-Kommission im kommenden Jahr entsprechende Kriterien etwa auch für den Bergbau erarbeiten.

Im Zuge des Aktionsplans hat die EU-Kommission ebenfalls eine aktualisierte Liste Kritischer Rohstoffe sowie eine Zukunftsstudie über kritische Rohstoffe für strategische Technologien und Sektoren für die Zeiträume bis 2030 und bis 2050 vorgelegt. Neu in der nun 30 Rohstoffe umfassenden Liste ist etwa Lithium.

Die Mitteilung der EU-Kommission finden Sie hier.

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Moritz Hundhausen
Moritz Hundhausen Referatsleiter Europäische Umwelt- und Rohstoffpolitik

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