Pfadnavigation

Die Finanzen des DIHK

Symbolbild Zwei Händepaare deuten auf Bilanzen und Diagramme

Woher kommen welche Mittel?

© Sutad watthanakul / iStock / Getty Images Plus

Der DIHK e. V. stellt jeweils für den Finanzbedarf des kommenden Jahres eine Wirtschaftsplan-GuV auf: Aus Grundbeiträgen und Umlagen der IHKs erhielt der DIHK nach § 21 der DIHK-Satzung im Geschäftsjahr 2018 rund 45,8 Millionen Euro zur Finanzierung des DIHK-Haushalts.

Darin enthalten ist eine Umlage, mit der sich die IHKs an der Finanzierung des Netzes der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK-Netz), bestehend aus Auslandshandelskammern sowie Delegationen und Repräsentanzen, beteiligen. Der DIHK e.V. betreut in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) dieses Netzwerk, das unter anderem durch Zuwendungen des BMWi finanziert wird. Für die Delegationen und Repräsentanzen, die rechtlich betrachtet Teil des DIHK e.V. sind, übernimmt der DIHK eine Kofinanzierung, die aus der Umlage der IHKs finanziert wird.

Alle Beiträge und Umlagen werden jährlich von der DIHK-Vollversammlung beschlossen. Neben den Umlagen und Beiträgen der IHKs speisen sich die Umsatzerlöse des DIHK im Wesentlichen aus Eigenerträgen sowie Bundeszuwendungen für die Delegationen und Repräsentanzen der deutschen Wirtschaft zur Außenwirtschaftsförderung für die deutschen Unternehmen.

Gut die Hälfte der Aufwendungen des DIHK e. V. und seiner Tochterunternehmen sind Personalaufwendungen. Im Verbund beschäftigt der DIHK im In- und Ausland mehr als 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – im DIHK in Berlin und Brüssel, bei seinen Tochterunternehmen DIHK Service GmbH und DIHK Gesellschaft für berufliche Bildung sowie bei Delegationen, Repräsentanzen und Servicegesellschaften im Ausland.

Nach § 21 der DIHK-Satzung entrichten die Industrie- und Handelskammern jeweils einen Anteil an den Gesamtzahlungen. Die Anteile orientieren sich an den Gewerbeerträgen der IHK-Bezirke.

Kontakt

Avatar männlich
Dr. Ulrich Koch Bereichsleiter Finanzen, Controlling