Kroatien: Die Nutzung von Bioabfällen fördern

Menschen stehen vor den Hügeln einer Kompostierungsanlage

Delegationen aus Kroatien und Rumänien informierten sich bei einer Studienreise über die Kompostbearbeitung in Deutschland

© DIHK

Biologische Abfälle machen in Kroatien rund 37 Prozent der gemischten Siedlungsabfälle aus und werden bisher größtenteils deponiert. Die AHK Kroatien zeigt alternative Verwertungsmöglichkeiten auf.

Der kroatische Abfallwirtschaftsplan 2017 bis 2022 sieht vor, dass Bioabfälle zur energetischen Verwertung an Kompostierungs- und/oder Biogasanlagen weitergeleitet werden sollen. In ihrem aktuellen Projekt organisierte die AHK Kroatien aufbauend auf einer Bedarfsabfrage bei Kommunen im März 2020 eine Delegationsreise nach Deutschland.

Die AHK nutzt dabei das Wissen und die Netzwerke aus den Vorgängerprojekten: Bereits in den Jahren 2018 und 2019 hatte sie mehrere Workshops mit deutschen Experten und der kroatischen Kommune Zupanja gestaltet.

Daraus entstand eine Fallstudie zur Erstellung und Implementierung eines Abfallwirtschaftskonzeptes mit hilfreichen Handlungsempfehlungen auch für andere Kommunen.

Bei einer Studienreise nach Bayern lernten 27 Stakeholder aus kroatischen Ministerien, kommunalen Betrieben, Gespanschaften, Städten und Gemeinden Konzepte und Technologien deutscher Kommunen kennen. In Kooperation mit dem DIHK fand 2019 eine weitere Studienreise statt. Dieses Format soll 2020 durch einen Schwerpunkt Bioabfall ergänzt werden.

Weiter Informationen und Kontaktdaten finden Sie auf der Website der AHK Kroatien.

Kontakt

Mann im Haus der Deutschen Wirtschaft
Stefan Kohlwes Projektleiter Chambers for GreenTech