Rumänien: Kreis- und Stadtverwaltungen unter Druck

Zahlreiche Männer und Frauen sitzen an einem großen, über Eck gebauten Tisch voller Unterlagen

In den Projektjahren 2018 und 2019 fanden – wie hier in Iaşi – vier gut besuchte Workshops statt

© AHK Rumänien

In vielen rumänischen Gemeinden sind in puncto Abfallwirtschaft weder die zu entsorgenden Mengen noch die Kapazitäten entsprechender Lösungsanbieter bekannt. Die AHK Rumänien wird 2020 eine "Bedarfslandkarte" entwickeln.

Eine Modernisierung des Sektors wird schon deshalb dringlich, weil EU-Richtlinien und nationale Verordnungen umgesetzt werden müssen. "Plan" und "Ist" fallen dabei erheblich auseinander. Häufig fehlen Daten; doch es gibt auch Wissenslücken zu konkreten Lösungsmöglichkeiten und zu den Voraussetzungen, die der Betrieb eines umweltgerechten Kreislaufwirtschaftssystems an technologische Ausstattung und Know-how stellt. Ziel der AHK-Projekte ist es, Experten aus Deutschland und Rumänien möglichst "geschäftsabschlussorientiert" zusammenzubringen.

Seit 2018 hat die AHK Rumänien in drei kroatischen Gemeinden (Iaşi, Cluj und Timișoara) sowie in der Hauptstadt Bukarest Workshops zum Thema Abfallmanagement durchgeführt. Neben einer Marktanalyse erstellte sie unter anderem einen Leitfaden mit Ergebnissen und Best Practices für rumänische Kommunen.

Die nun in Arbeit befindliche Bedarfslandkarte soll sich auf einen mit Experten entwickelten Fragebogen stützen. Flankiert werden die Aktivitäten durch Arbeitsgruppen und die ECONET-Plattform der AHK im Umweltbereich.

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Stefan Kohlwes Projektleiter Chambers for GreenTech