Russland: Informationsportal Kreislaufwirtschaft

Vier Abfalleimer in unterschiedlichen Farben auf einem russischen Bahnhof

Mülltrennung ist auch in Russland ein zunehmend wichtiges Thema

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Die AHK Russland engagiert sich seit Jahren im Abfallsektor – zuletzt mit dem Aufbau eines zweisprachigen Informationsportals über und mit Anbietern aus der Abfall- und Recycling-Wirtschaft.

In Russland fallen pro Jahr 70 Millionen Tonnen feste Siedlungsabfälle an. Experten schätzen, dass nur vier Prozent davon verwertet werden, der Rest landet auf Deponien.

Im Zuge der Reformpolitik im russischen Abfallsektor soll sich das jedoch künftig ändern. So stehen im Rahmen des föderalen Programms "Ökologie" in den kommenden Jahren insgesamt 3,8 Milliarden Euro für den Auf- und Ausbau einer modernen Entsorgungsinfrastruktur bereit.

Auch deutschen Anbietern von Umwelttechnologien eröffnen sich vor dem Hintergrund dieser massiven Investitionen wachsende Absatzchancen. Unterstützung kommt von der AHK Russland, die das Thema Kreislaufwirtschaft seit 2017 intensiv bearbeitet.

Um Operatoren, Behörden und Entsorgungsunternehmen in Russland die Recyclingtechnologien "made in Germany" näherzubringen, betreibt die AHK in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und deutschen Unternehmen ein Informationsportal in russischer und deutscher Sprache, das am 20. November 2019 online gegangen ist. Unter der Adresse www.germantech.ru können interessierte Betriebe ihre Angebote russischen Betreibern präsentieren.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website der AHK Russland.

Volles Haus im Plenarsaal der Handelskammer Hamburg: Bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Handelskammer, der DIHK Service GmbH und der AHK Russland am 21. November 2018 informierten sich rund 50 Teilnehmer über den russischen Markt für Abfall- und Recyclingtechnik.

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Frau im Haus der Deutschen Wirtschaft
Katharina Dellbrügger Projektreferentin Chambers for GreenTech