Auf den Straßen wird es enger: Für die nächsten Jahrzehnte ist rund um den Globus mit einer starken Expansion des Verkehrssektors zu rechnen. Damit gleichzeitig Emissionen verringert werden können, bedarf es nachhaltiger Mobilitätskonzepte.

Weltweit wachsen das Verkehrsaufkommen und die Nachfrage an Mobilität und Logistik. Die Infrastruktur kommt dabei insbesondere in Städten und Metropolregionen an ihre Grenzen – mit teils gravierenden Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft: Staus beeinträchtigen die Effizienz von Lieferketten, veraltete Technologien können Risiken bergen, oft fehlt ein wirksamer Schutz von Emissionen, und vielfach werden die erforderlichen Ressourcen nicht nachhaltig eingesetzt. 

Nachhaltige Mobilitätskonzepte sind Schlüsselelemente zukunftsfähiger Städte. Intelligente Verkehrsplanungssysteme, neue Antriebe und Fortbewegungsmöglichkeiten sind nur einige der vielen Ansatzpunkte, mit denen deutsche Unternehmen einen Beitrag zur Umsetzung leisten können.

Die Digitalisierung ist in den betroffenen Sektoren ein weiterer, starker Innovationstreiber. In Schwellen- und Entwicklungsländern gibt es oft zusätzliches Potenzial durch Leapfrogging, das "Überspringen" von Entwicklungsschritten.

Wie ein Austausch zwischen deutschen und ausländischen Experten aussehen kann, zeigt ein Beispielprojekt aus Brasilien: