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Unterstützung für BIDs & Co. deutlich ausbauen!

Porträtfoto Ilja Nothnagel

Ilja Nothnagel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung

© DIHK / Marko Priske

Gastronomie und Einzelhandel rechnen wegen der Pandemie-Folgen für das laufende Jahr mit drastischen Umsatzeinbußen. Eine Option, gegen die drohende Verödung der Innenstädte anzugehen, liegt nach Einschätzung des DIHK in der Kooperation von privaten und öffentlichen Akteuren.

Ilja Nothnagel, Mitglied der DIHK-Hauptgeschäftsführung, verweist auf die Potenziale solcher Business Improvement Districts (BIDs) oder Quartiersintiativen:

"Viele Eigentümer und Gewerbetreibende zeigen bereits außerordentliches Engagement, um Shopping und Restaurantbesuch trotz der Corona-Einschränkungen attraktiv zu machen. Aber gemeinsam geht es besser: Es gibt viele Beispiele dafür, dass BIDs und Quartiersinitiativen Einkaufsstraßen zusätzlichen Schwung geben."

Kooperationen fördern

Sein Appell: "Um die Verödung der Innenstädte durch Corona zu verhindern, sollte die Politik daher die Unterstützung solcher Initiativen deutlich ausbauen. Mittel der Städtebauförderung könnten für die Zeit der Krise für Kooperationen von Gewerbetreibenden zur Belebung von Ortsmitten eingesetzt werden."

Mit der Baurechtsnovelle das Gewerbe stärken

Ein weiterer Ansatz: "Außerdem sollte in der geplanten Baurechtsnovelle stärker die gezielte Stärkung des Gewerbes in den inneren Ortslagen und die verträgliche Nutzungsmischung mit Wohnen und Arbeiten im Fokus stehen. Das könnte beispielsweise durch eine Reform der Lärmvorgaben für Gewerbe entstehen, um gerade in der Corona-Zeit die Außengastronomie, wie Biergärten, Cafés oder Restaurants, zu stärken oder auch neue Produktionsstandorte zuzulassen."

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Porträtbild Tine Fuchs, Referatsleiterin Stadtentwicklung | Planungsrecht | Bauleitplanung | nationale Verbraucherpolitik
Tine Fuchs Referatsleiterin Stadtentwicklung, Planungsrecht, Bauleitplanung, nationale Verbraucherpolitik