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Eskalation in Katalonien könnte Investitionen bremsen

DIHK-Außenwirtschaftschef Treier warnt vor Rechtsunsicherheit

(02.10.2017) Spanien hat sich gerade von einer tiefen Wirtschafts- und Strukturkrise erholt. Nun könnte die politische Instabilität die wirtschaftliche Entwicklung gefährden, befürchtet Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Dr. Volker Treier

"Katalonien ist Spaniens führende Wirtschaftsregion", so Treier im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Mit einem Bevölkerungsanteil von 16 Prozent stehe das teilautonome Gebiet immerhin für ein Fünftel des spanischen Bruttoinlandsprodukts, berichtete er. Von den 1.300 deutschen Unternehmen in Spanien seien allein 40 Prozent in Katalonien tätig, insbesondere in den investitionsstarken Industriebereichen Chemie, Pharmazie und Automobil.

Nun verunsichere die deutschen Unternehmen die Ungewissheit, ob die Region weiter zu Spanien und damit auch zur Europäischen Union gehören werde, erläuterte er. Auf die gestrige Eskalation würden sie verstärkt mit Investitionszurückhaltung reagieren. "Bei einer Abspaltung droht große Rechtsunsicherheit."