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Trump-Präsidentschaft: DIHK zieht ernüchternde Jahresbilanz

"Abschottung und Alleingänge" schaden beidseits des Atlantiks

(08.11.2017) Ein Jahr nach der Wahl in den USA blicken die deutschen Unternehmen nach Einschätzung von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), "mit einer Mischung aus Verunsicherung und Ernüchterung" auf die Vereinigten Staaten.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

Zwar zeigten sich die wirtschaftlichen Beziehungen aktuell robust, sagte Schweitzer der Nachrichtenagentur Reuters. "Die Exporte in die USA haben trotz gestiegenem Wechselkurs in diesem Jahr bisher um fünf Prozent zugenommen und die US-Konjunktur läuft dank guter Arbeitsmarktzahlen rund."

Wirtschaftlich blieben jedoch auch einige Fragezeichen, erläuterte der DIHK-Präsident. "Vorhaben wie eine überfällige Steuerreform und dringend notwendige Infrastrukturausgaben sind bisher noch nicht über das Stadium großer Ankündigungen hinausgekommen." Zudem habe die Visa-Politik der US-Regierung für Verunsicherung gesorgt.

Mit großen Sorgen verfolge die deutsche Wirtschaft die klare Verschiebung der Prioritäten der US-Regierung auf dem internationalen Parkett, berichtete Schweitzer. Die protektionistischen Äußerungen der US-Regierung zur Handelspolitik, aber auch die Kündigung des Pariser Klimaschutzabkommens verdeutlichten den 'America First' Ansatz.

"Eine zunehmende Abschottung und Alleingänge schaden den amerikanischen, aber auch den deutschen Unternehmen, die auf einen freien und auf fairen Spielregeln basierenden Warenverkehr zwischen den Ländern setzen."