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Gute Rahmenbedingungen für die Digitalisierung schaffen!

Unternehmensbarometer zeigt: Wirtschaft braucht Breitband

(19.12.2017) Mit Blick auf Geschäftschancen und Umsatzerwartungen attestiert die deutsche Wirtschaft der fortschreitenden Digitalisierung überwiegend positive Effekte. Das geht aus einer nun vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorgestellten Umfrage hervor.

Cover zum Unternehmenbarometer Digitalisierung 2017

Das "Unternehmensbarometer Digitalisierung 2017" beruht auf den Antworten von rund 1.800 Betrieben aus dem unternehmerischen Ehrenamt der IHK-Organisation.

"Die Digitalisierung ist für viele Unternehmen ein Wachstumstreiber", fasste DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Ergebnisse gegenüber der Tageszeitung "Die Welt" zusammen. "Mehr als zwei Drittel der Betriebe sehen Chancen durch neue Geschäftsmodelle."

87 Prozent der Unternehmen gehen der Umfrage zufolge davon aus, dass die Digitalisierung den Einsatz zusätzlichen Kapitals erfordern wird, ebenso viele sehen die Notwendigkeit, Mitarbeiter weiterzubilden. "Damit sich diese Investitionsabsichten realisieren, brauchen die Betriebe jetzt ein starkes Signal der neuen Bundesregierung für gute Rahmenbedingungen", so Schweitzer.

Dabei stehe in allen Branchen der Wunsch nach einer leistungsfähigen flächendeckenden Breitbandinfrastruktur an erster Stelle: "Hier müssen wir auf die Überholspur wechseln und Glasfasernetze ausbauen", forderte der DIHK-Präsident. Wichtig sei auch eine Erschließung ländlicher Regionen, da sich gerade dort viele kleine und mittlere Unternehmen befänden. Bei einer erfolgreichen Digitalisierung der Wirtschaft gehe es nicht nur um Effizienzsteigerungen, sondern weit darüber hinaus um den Weg hin zu neuen digitalen Geschäftsmodellen.

"Dafür wollen die Unternehmen Rechtssicherheit", betonte Schweitzer, und er warnte: "Dieser eigentlich große Standortvorteil Deutschlands gerät in der neuen digitalen Welt ins Wanken: Fast zwei Drittel der Unternehmen vermissen klare und praktikable Regeln beim wirtschaftlichen Umgang mit Daten."

Ein weiterer wichtiger Aspekt: "Während wir in der Wirtschaft die vierte industrielle Revolution erleben, wird in der Schule praktisch noch mit Rechenschiebern gearbeitet." Im Rahmen der Digitalisierungsstrategien von Bund und Ländern müssten die Berufsschulen daher einen besonderen Stellenwert einnehmen, mahnte Schweitzer. "Eine zeitgemäße Ausstattung ist dringend erforderlich, damit die jungen Fachkräfte am Ende ihrer Ausbildung den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gewachsen sind und gut vorbereitet in ihren Beruf starten können."

Die Ergebnisse der Umfrage "Wachsende Herausforderungen treffen auf größeren Optimismus" gibt es rechts oben zum Download.