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Deutsche Unternehmen in Russland wieder optimistischer

Fast zwei Drittel planen einen Ausbau ihrer Aktivitäten

(27.12.2017) Das Geschäftsklima in Russland hat sich zuletzt verbessert. Entsprechend wächst auch die Zuversicht unter den vor Ort engagierten deutschen Betrieben; das belegt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Russland unter ihren Mitgliedsunternehmen.

Illu Geschäftsklima Russland Winter 2017

58 Prozent der Befragten bewerteten das geschäftliche Umfeld als positiv oder leicht positiv, ein Drittel befand das Klima als gleichbleibend.

Ihre eigene wirtschaftliche Situation stuften 71 Prozent der Betriebe als aktuell stabil ein; 60 Prozent konnten ihren Umsatz 2017 im Vergleich zum Vorjahr steigern. Vor diesem Hintergrund nimmt auch die Investitionsbereitschaft wieder leicht zu: Die Umfrageteilnehmer gaben an, 2018 knapp eine halbe Milliarde Euro in Russland investieren zu wollen – das ist der mit Abstand höchste Wert seit Beginn der Ukraine-Krise.

Fast zwei Drittel der Unternehmen wollen ihre Aktivitäten in Russland ausbauen; keiner der Befragten plant, sein Engagement in nächster Zeit zu verringern. Mehr als die Hälfte der Betriebe möchten neue Mitarbeiter einstellen.

Positiv wurden die zuletzt verbesserten Rahmenbedingungen hervorgehoben; dabei spielten Sonderwirtschaftszonen und Industrieparks ebenso eine Rolle wie die Unterstützung durch die örtlichen Administrationen und die Zollabwicklung.

Konkurrenzdruck und bürokratischer Aufwand haben der Umfrage zufolge allerdings zugenommen, und als Hemmnisse für die deutsche Wirtschaft in Russland nannten die Betriebe vor allem die Unsicherheit über die künftige Marktentwicklung, protektionistische Maßnahmen und die gegenseitigen Wirtschaftssanktionen.

Weitere Details aus der "Geschäftsklima-Umfrage Russland Winter 2017" gibt es auf der Website der AHK Russland.