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Finanzierung bleibt im Iran das größte Problem

Treier: Internationale Banken scheuen das Risiko

(05.01.2018) Einem stärkeren Aufschwung im Iran stehen aktuell vor allem die nach wie vor bestehenden Finanzsanktionen der USA entgegen. Darauf hat jetzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) aufmerksam gemacht.

Dr. Volker Treier

Der vorderasiatische Staat habe mehr zu bieten als nur Rohstoffe, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der "Süddeutschen Zeitung". Die Wirtschaftsstruktur sei diversifiziert, jedoch sei vieles "wie bei uns vor fünfzig Jahren".

Angesichts der oft sehr veralteten Industrieanlagen setzten gerade die deutschen Maschinenbauer große Hoffnungen in den Iran, berichtete Treier. Im Weg stünden jedoch die Strukturen aus der Zeit der Isolation und die mit ihnen verknüpften Probleme wie etwa Bürokratie und Korruption.

Das größte Hemmnis aber bleibt nach Aussage des DIHK-Außenwirtschaftschefs die Finanzierung. Angesichts der amerikanischen Finanzsanktionen gegen den Iran und des Risikos, in den USA wegen eventueller Verstöße belangt zu werden, scheuten internationale Banken ein Engagement vor Ort.

Treier: "Mit einer regionalen Hausbank oder in bar aber lassen sich vielleicht kleinere Geschäfte eines Mittelständlers finanzieren, nicht aber große Infrastrukturvorhaben."