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Zwischen Deutschland und Frankreich ist Bewegung

Auch Auszubildende sind grenzüberschreitend mobil

(22.01.2018) Mehr junge Auszubildende für einen Auslandsaufenthalt im Partnerland zu gewinnen: Das ist Ziel des Programms "Berufsbildung ohne Grenzen", an dem der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beteiligt ist, und Anliegen des heutigen "Deutsch-Französischen Tages der Mobilität von Auszubildenden in Europa".

Illu Berufsbildung ohne Grenzen

Bei den Feierlichkeiten in Berlin soll an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrages erinnert werden, mit dem vor genau 55 Jahren eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit besiegelt wurde.

"Auslandsaufenthalte sind ein wichtiges Instrument, um die duale Berufsbildung in Deutschland attraktiver und internationaler zu gestalten", so Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: Ziel müsse es sein, dass möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen ihren Auszubildenden einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung ermöglichten. "Dies sollte genauso selbstverständlich werden wie ein Auslandssemester bei den Studierenden."

Aus Sicht von DIHK-Präsident Eric Schweitzer sind Auslandsaufenthalte in der Berufsbildung "eine Win-win-Situation": Unternehmen könnten ihre Ausbildungsplätze besser vermarkten, erhielten hochmotivierte Auszubildende und neue Auslandskontakte.

"Auslandsaufenthalte fördern zudem die Persönlichkeit der Auszubildenden und jungen Fachkräfte – der Fachkräfte von morgen." Schweitzer ist überzeugt: "Grenzüberschreitende Mobilität in der Berufsbildung ist eine lohnende Investition in die Zukunft Europas und legt belastbare Grundsteine für eine erfolgreiche, zunehmende Arbeit in interkulturellen Teams."

In dem Programm "Berufsbildung ohne Grenzen" leistet das Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit dem DIHK und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks einen konkreten Beitrag zur grenzüberschreitenden Mobilität in der Beruflichen Bildung, indem es die bei den Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern angesiedelten "Mobilitätsberater/-innen" fördert.

Diese unterstützen vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die ihren Auszubildenden, jungen Fachkräften oder betrieblichen Ausbildern einen Lern- und Arbeitsaufenthalt im Ausland ermöglichen möchten.

Die Vermittlungszahlen im Programm können sich gerade mit Blick auf Frankreich sehen lassen: Sowohl als Zielland als auch als Herkunftsland belegt Frankreich aktuell Platz zwei nach England. Der Austausch zwischen den beiden Partnerländern soll künftig noch weiter intensiviert werden. Deshalb wird sich "Berufsbildung ohne Grenzen" noch stärker dafür einsetzen, deutsche und französische Ausbildungsbetriebe, Bildungszentren und Kammern miteinander zu vernetzen.

Mehr Informationen zum Programm "Berufsbildung ohne Grenzen" finden Sie unter der Adresse  www.berufsbildung-ohne-grenzen.de.