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"Deutschland geht nun wirklich nicht die Arbeit aus"

Wansleben: Fachkräfte sind hierzulande der größte Engpass

(02.02.2018) In der Debatte um eine vermeintliche Jobvernichtung durch die Digitalisierung weist Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften in Deutschland hin.

DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Wansleben, Foto: Jens Schicke

Wansleben: "Die Digitalisierung ist eine zentrale Herausforderung für Deutschland als starke Volkswirtschaft. Gerade deshalb aber ist es gefährlich, falsche Signale auszusenden. Deutschland geht nun wirklich nicht die Arbeit aus.

Das Gegenteil ist richtig. Der größte Engpass deutscher Unternehmen ist der Mangel an Fachkräften. Und es ist kein Ende in Sicht. Das sind die konkreten Erfahrungen aus nahezu allen Branchen und Regionen in unserem Land. Die Beschäftigung in Deutschland ist mit mehr als 44 Millionen Erwerbstätigen so hoch wie noch nie.

Wir müssen uns jetzt beherzt auf die Veränderung von Geschäftsmodellen einstellen. Denn da erleben wir radikale Veränderungen. Wichtiger als Alarmismus und die Beschäftigung mit bedingungslosem Grundeinkommen sind die kontinuierliche Modernisierung der Aus– und Weiterbildung.

Nur ein Beispiel: Wenn wir uns mit der Automatisierung des Fahrens beschäftigen, darf nicht der Eindruck erweckt werden, unser Transport- und Verkehrsgewerbe käme schon bald ohne Menschen aus. Auch hier ist es andersherum: Aktuell suchen deutsche Unternehmen 50.000 Berufskraftfahrer."