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"Der Wettbewerb um gute Köpfe ist härter geworden"

Unternehmen werben intensiv um Auszubildende

(22.02.2018) Der deutschen Wirtschaft ist die Ausbildung ihres Nachwuchses viel wert: Sie investiert 23 Milliarden Euro pro Jahr und viele gute Ideen in die Fachkräfte von morgen. Darauf hat jetzt Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), hingewiesen.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

"Wer praxisbezogen im Unternehmen und zusätzlich in der Berufsschule lernt, ist für den Arbeitsmarkt der Zukunft besonders gut gerüstet", sagte Schweitzer der "Bild"-Zeitung.

Darüber hinaus böten die Betriebe ihren Azubis immer öfter zusätzliche Vorteile, etwa iPads, Smartphones und Auslandsaufenthalte. Vieles davon sei aus Sicht der Industrie- und Handelskammern nicht nur ein Goodie, sondern auch in der Sache sehr sinnvoll, so der DIHK-Präsident. "Denn junge Menschen, die neben ihrer praktischen Berufsausbildung auch Sprachkenntnisse und andere Fähigkeiten erwerben, verfügen später über besonders sichere Jobs."

Viele Unternehmen hätten zudem die Azubi-Vergütungen aufgestockt, fuhr Schweitzer fort. "Denn der Wettbewerb um gute Köpfe ist härter geworden: In jedem dritten Betrieb bleiben Ausbildungsplätze inzwischen unbesetzt. Fast jeder zehnte IHK-Ausbildungsbetrieb hat im letzten Jahr nicht einmal eine einzige Bewerbung erhalten." Immer mehr Firmen bemühten sich auch intensiv um junge Leute mit schlechten Noten oder ohne Abschluss – mit Nachhilfe, Paten und intensiver Begleitung.

"Das alles ist nicht nur Folge des demografischen Wandels mit rund 120.000 weniger Schulabgängern als vor zehn Jahren", erläuterte Schweitzer. "Wir erleben auch einen Akademisierungstrend." Der führe leider inzwischen auch dazu, dass es jährlich mehr als 100.000 Studienabbrecher gebe.

"Wir hätten viel gewonnen, wenn ein Großteil dieser jungen Menschen früher den Weg in eine duale Ausbildung finden würde", betonte der DIHK-Präsident. "Deshalb müssen wir allen Schülern zeigen, dass wir in Deutschland eine tolle betriebliche Ausbildung haben, um die uns die ganze Welt beneidet."