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Beschäftigungsaufbau geht trotz Fachkräftemangels weiter

Für 2018 erwartet der DIHK 600.000 zusätzliche Stellen

(22.02.2018) Auch wenn sich Personalgewinnung und -bindung zunehmend schwieriger gestalten, rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) damit, dass die hiesigen Unternehmen im laufenden Jahr 600.000 neue Stellen schaffen werden.

Illu Wer stellt wieviel ein, Februar 2018

Die Beschäftigung in Deutschland wachse auch in diesem Jahr weiter kräftig, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland – zum dreizehnten Mal in Folge und mit zusätzlichem Schwung: "In der aktuellen DIHK-Konjunkturumfrage erreichen die Einstellungspläne der Unternehmen branchenübergreifend neue Rekordstände", so Schweitzer. "Die hohe Nachfrage nach Produkten 'made in Germany' treibt vor allem die Industrie und Unternehmensdienstleister dazu an, ihre Beschäftigung aufzustocken."

Allerdings bringe der kräftige Personalaufbau der vergangenen Jahre auch enorme Herausforderungen mit sich. "Sechs von zehn Unternehmen sehen im Fachkräftemangel ein Risiko für ihre Geschäftsentwicklung", berichtete der DIHK-Präsident. "2010 waren es noch 16 Prozent." Damit sei die Fachkräfteknappheit "mittlerweile die mit Abstand größte Sorge der Betriebe in Deutschland".

Die Personalgewinnung, aber auch die Personalbindung gestalte sich zunehmend schwieriger, denn: "Der Arbeitsmarkt ist in einigen Bereichen weitgehend leergefegt – etwa in der Energie- und Automatisierungstechnik oder auch im Gastgewerbe und in der Altenpflege."

Besonders betroffen seien kleine und mittlere Unternehmen, denen es häufig schwerer falle, potenzielle Bewerber auf sich aufmerksam zu machen. Gleichzeitig hätten gerade kleine Betriebe größere Schwierigkeiten, unbesetzte Stellen innerbetrieblich zu kompensieren.

"Ein einfaches Rezept zur Lösung gibt es nicht", bedauerte Schweitzer. Vielmehr sei ein Gesamtpaket erforderlich. "Der Koalitionsvertrag sendet erfreuliche Signale – etwa mit Blick auf die Modernisierung der Berufsschulen, bedarfsgerechtere Kinderbetreuung und Ganztagsschulangebote". Als zusätzliche wichtige Bausteine nannte er weitere Erleichterungen bei der Fachkräftezuwanderung, mehr Transparenz über diese Regelungen und gezielte Werbung im Ausland. "Auch hier deutet der Koalitionsvertrag richtige Schritte an, bleibt allerdings vage."

Die meisten Einstellungen planen für das laufende Jahr die Unternehmens- sowie die Gesundheitsdienstleister. Eine Grafik mit den aktuellen Beschäftigungsprognosen nach Branchen gibt es rechts oben zum Download.