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Deutschland hat eine Außenwirtschaftskontrolle!

Volker Treier befürchtet keinen Ausverkauf an China

(27.02.2018) Den aktuell heftig diskutierten Einstieg des chinesischen Autoherstellers Geely bei Daimler bewertet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gelassen.

Dr. Volker Treier

"Grundsätzlich ist es eine Auszeichnung, dass sich ausländische Investoren für deutsche Unternehmen interessieren", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier den "Stuttgarter Nachrichten". Es habe eine Zeit gegeben, in der deutsche Betriebe eher ein Schattendasein geführt hätten.

"Wir sollten die Verhältnisse beachten", empfahl Treier: "Deutsche Unternehmen haben 80 Milliarden Euro in chinesische Produktionskapazitäten investiert. Umgekehrt haben Chinesen etwas mehr als zehn Milliarden Euro in deutsche Werke investiert – Tendenz stark steigend."

Immer wieder werde in Deutschland ein "Ausverkauf" an die Chinesen befürchtet, so der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Unsere Erfahrungen sind bislang jedoch andere: Es findet durch chinesische Investments weder ein Abzug von Technologie statt, noch werden Arbeitsplätze in großem Stil vernichtet."

Deutschland habe eine Außenwirtschaftskontrolle, erinnerte er. "Wenn die Regeln eingehalten werden, sollte der Weg für chinesische Direktinvestitionen frei sein."