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"Im Pazifik werden Nägel mit Köpfen gemacht"

Treier: Europa darf jetzt nicht den Anschluss verlieren

(06.03.2018) Am Donnerstag wird das Pazifik-Handelsabkommen unterzeichnet – ohne die USA. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht darin ein "klares Signal für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit und freien Warenverkehr".

Dr. Volker Treier

"Trauerreden auf die Transpazifische Partnerschaft waren verfrüht", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der Nachrichtenagentur Reuters. Trotz des US-Ausstiegs werde CPTPP übermorgen in Chile unterschrieben.

"Im Pazifik werden Nägel mit Köpfen gemacht", so der DIHK-Außenwirtschaftschef. Der Handelspakt stehe für 15 Prozent des Welthandels und gut 13 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts.

Auch die deutsche Wirtschaft habe etwas von der CPTPP, betonte er, schließlich seien deren Wertschöpfungsketten eng mit den elf Partnerländern des Abkommens verbunden: Mehr als 3.000 deutsche Unternehmen sind dort laut Treier mit einem Investitionsvolumen von über 90 Milliarden Euro aktiv.

Gerade in einer Zeit, in der die USA mit Protektionismus aufwarte, sei CPTPP "ein Zeichen, dass es auch anders geht", betonte der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Aus europäischer Sicht bleibt wichtig, den Anschluss nicht zu verlieren. Die EU sollte gerade jetzt bei der Frage weltweit offener Märkte mit starken Partnern insbesondere in Asien vorangehen."

Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen mit den verschiedenen Asean-Ländern appellierte Treier an die EU, ihre Aktionsfähigkeit unter Beweis zu stellen und den international orientierten deutschen Unternehmen durch einen "ehrgeizigen Zollabbau" neue Marktchancen zu eröffnen.