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Steuersystem investitionsfreundlicher gestalten!

Eric Schweitzer zum Länderbericht der EU-Kommission

(07.03.2018) In ihrem heute vorgestellten Länderbericht kritisiert die Europäische Kommission Deutschland für ein im Verhältnis zum Sparen verhaltenes Investitionsniveau. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, sieht das ähnlich und dringt auf steuerliche Entlastungen.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

Schweitzer: "Die EU-Kommission stellt zu Recht fest, dass in den letzten Jahren zu wenig unternommen wurde, um das deutsche Steuersystem investitionsfreundlicher zu gestalten. Gerade in Zeiten von Rekordüberschüssen in seinen öffentlichen Haushalten hätte Deutschland dafür den Spielraum. Die letzte umfassende Reform der Unternehmensbesteuerung mit Entlastungen für die Unternehmen liegt mittlerweile bereits zehn Jahre zurück.

Die Steuerbelastung der Unternehmen liegt nach wie vor bei etwa 30 Prozent. Andere Länder – vor allem die USA – senken die Steuerbelastung auf etwa 25 Prozent. Bessere Abschreibungsmöglichkeiten, bessere Möglichkeiten Verluste zu berücksichtigen, eine Streichung von Hinzurechnungen in der Gewerbesteuer und die Einführung einer steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung sollten von der neuen Bundesregierung so schnell wie möglich in Angriff genommen werden.

Zu Recht weist die EU-Kommission auch auf die positiven Auswirkungen des fortdauernden Wirtschaftswachstums in Deutschland für die anderen EU-Länder hin. Ein hohes Wachstum in Deutschland fördert dort Nachfrage und Wachstum. Damit widerlegt sie das Argument, das deutsche Wachstum ginge zulasten der Nachbarn."