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Gemeinsame Steuerreform mit Frankreich "richtiger Schritt"

Schweitzer: Gesamtbelastung von 25 Prozent möglich

(09.03.2018) Der Vorstoß von Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine gemeinsame Unternehmensteuerreform mit Frankreich stößt beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf großes Interesse.

DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer, Foto: Thomas Kierok

"Es ist richtig, dass die Bundesregierung auf Steuerreformen in anderen Ländern reagieren will", lobte DIHK-Präsident Eric Schweitzer den Plan gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Hier gemeinsam mit der französischen Regierung einen ersten Schritt zu unternehmen, ist ein richtiger Ansatz."

Beide Länder könnten einen wichtigen Beitrag zur Angleichung der Bemessungsgrundlage bei der Körperschaftsteuer leisten und damit das Vorhaben in ganz Europa anschieben, so Schweitzer. "Andere Länder machen uns derzeit vor, dass als Zielgröße der Gesamtbelastung der Unternehmen 25 Prozent möglich sein sollte." Der französische Präsident Emmanuel Macron habe "jedenfalls bereits erste Entlastungen umgesetzt und weitere angekündigt", sage der DIHK-Präsident.

"Frankreich und Deutschland liegen derzeit aber noch bei 30 Prozent und mehr", monierte er. "In diesem Zusammenhang muss die Politik auch die Herausforderung der Gewinne in der 'digitalen Wirtschaft' angehen. Das kann nur mit internationalen Vereinbarungen gelingen."