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Steuern in Deutschland an internationales Niveau anpassen!

Kambeck plädiert für Ende des Solidaritätszuschlags bis 2025

(21.03.2018) Eine Senkung der Unternehmensbesteuerung in Deutschland hält Rainer Kambeck, Bereichsleiter Wirtschafts- und Finanzpolitik, Mittelstand beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), für dringend erforderlich.

Dr. Rainer Kambeck

Aus Sicht des DIHK bestehe erheblicher Bedarf, die Steuerbelastung der Unternehmen an das internationale Niveau anzupassen, sagte Kambeck der Tageszeitung "Die Welt". Dafür gebe es "derzeit auch den notwendigen Spielraum in den öffentlichen Haushalten".

In Staaten wie den USA, Frankreich, Großbritannien oder China seien Steuerreformen bereits durchgeführt oder angekündigt, begründete der DIHK-Steuerexperte seine Forderung. "Deshalb sehen wir einen erheblichen Druck bei den Rahmenbedingungen in Deutschland, um unsere Unternehmen wettbewerbsfähig halten zu können."

"In den Vereinigten Staaten ist die Körperschaftsteuer von 35 auf 21 Prozent reduziert worden", verdeutlichte Kambeck. "Mit der Steuerbelastung auf Ebene der Bundesstaaten landet man bei 25 bis 26 Prozent." Das sollte nach seiner Einschätzung auch der Richtwert für die Besteuerung von Unternehmen in Deutschland sein.

Zudem sprach sich der DIHK-Steuerexperte dafür aus, den Solidaritätszuschlag wesentlich schneller zurückzuführen als im Koalitionsvertrag vorgesehen und am besten bis 2025 komplett abzuschaffen. Kambeck: "Das sollte für alle Unternehmen gelten – also nicht nur für Personenunternehmen, sondern auch für die Kapitalgesellschaften."