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Sowohl USA als auch China "für Deutschland unverzichtbar"

Ein Handelsstreit würde nur Verlierer kennen

(29.03.2018) Vor den "weiterhin hohen" Gefahren eines Handelskrieges hat Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), gewarnt. Europa und Deutschland seien nur vermeintlich aus dem Spiel.

Dr. Volker Treier

"Für die deutsche Wirtschaft sind beide Märkte unverzichtbar, schließlich sind die USA mit 112 Milliarden Euro und China mit 86 Milliarden Euro unsere Exportmärkte eins und drei", erläuterte Treier gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Allein die von den Vereinigten Staaten angekündigten Zölle in Höhe von 25 Prozent auf chinesische Produkte "sollen mindestens 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr umfassen", sagte der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Das ist schon allein vom Volumen her eine Verschärfung des Konflikts."

Letztlich bleibt seiner Einschätzung nach nur ein Lösungsweg: "In Zeiten globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten braucht die Wirtschaft weltweit verlässliche und gute Regeln. Im Welthandel muss die Stärke des Rechts gelten und nicht das Recht des Stärkeren."

Alle Parteien seien gefordert, hier ihr Bestes zu tun, fügte Treier hinzu. "Ein Handelsstreit zwischen den USA und China würde nur Verlierer kennen – Europa eingeschlossen."