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Kuba öffnet sich wirtschaftlich in kleinen Schritten

US-Sanktionen und neue Regierung bestimmen das Tempo

(19.04.2018) Vor dem Hintergrund des politischen Machtwechsels in Kuba hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) darauf hingewiesen, dass der karibische Inselstaat für hiesige Betriebe durchaus attraktiv ist.

Dr. Volker Treier

"Bei den deutschen Unternehmen gibt es seit Langem ein Interesse für Kuba", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dies gelte unabhängig von der "lange Zeit eher unvorteilhaften wirtschaftspolitischen Ausrichtung" des Landes.

Deutschland exportiere immerhin Waren im Wert von knapp 250 Millionen Euro in den Karibikstaat, berichtete Treier. Der größte Anteil davon entfalle mit mehr als 20 Prozent auf den Maschinenbau.

"Immer mehr deutsche Unternehmen sind auf Kuba aktiv, zum großen Teil im Handel", fuhr der DIHK-Außenwirtschaftschef fort. "Aber auch das Interesse an Joint-Ventures mit der kubanischen Wirtschaft und an Investitionen nimmt zu." Um die Nachfrage der Unternehmen nach Marktinformationen und Unterstützungsleistungen besser bedienen zu können, habe der DIHK vor Ort kürzlich eine eigene Delegation der deutschen Wirtschaft gegründet.

Die wirtschaftliche Öffnung Kubas erfolge aus Sicht der hiesigen Betriebe in einer "Politik der kleinen Schritte". "Darauf können sich deutsche Unternehmen einigermaßen einstellen", sagte Treier, "zumal die kubanische Seite zum Beispiel durch ihre sehr umfassende und durchaus transparente Ausschreibungspolitik gut aufgestellt ist."

Wie sich die Geschäfte entwickeln werden, hängt nach seiner Einschätzung "wesentlich davon ab, ob und wann die US-Sanktionen fallen und wie sich die neue Regierung Kubas wirtschaftspolitisch weiter ausrichtet".