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Mexikanischer Markt hat sich "ganz hervorragend entwickelt"

Volker Treier: Nafta-Mitgliedschaft spielt eine wichtige Rolle

(20.04.2018) Mexiko ist Partnerland der diesjährigen Hannover Messe – und Deutschlands wichtigster Geschäftspartner in Lateinamerika. Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), schildert die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen als vielversprechend.

Dr. Volker Treier

Zu den zahlreichen Veranstaltungen, die der DIHK auf der Hannover Messe durchführe, zähle auch eine gemeinsame mit der Außenwirtschaftsagentur Germany Trade & Invest zum Partnerland Mexiko, berichtete Treier der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Markt habe sich in den vergangenen Jahren aus deutscher Sicht "ganz hervorragend entwickelt", so der DIHK-Außenwirtschaftschef. "Mexiko ist heute unser wichtigster Handelspartner und Investitionsstandort in Lateinamerika."

Dabei spiele die Mitgliedschaft des Landes in der nordamerikanischen Freihandelszone Nafta eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt deshalb hätten deutsche Unternehmen in Mexiko in den letzten Jahren über 200.000 Arbeitsplätze geschaffen. Die deutschen Direktinvestitionen bezifferte Treier auf rund 12 Milliarden Euro, damit überträfen sie sogar deutlich die in der Türkei (knapp 10 Milliarden Euro).

Er lobte Mexiko als "eine offene Volkswirtschaft, die dem Freihandel positiv gegenübersteht". Die Regierung investiere in Berufliche Bildung, und der DIHK leiste dabei gemeinsam mit der deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Mexiko tatkräftige Unterstützung.

"Die Modernisierung des Freihandelsabkommens zwischen Mexiko und der EU steht kurz vor dem Abschluss", sagte Treier. "Wenn die Nafta-Neuverhandlungen keine böse Überraschung zulasten Mexikos bereithalten, wird die deutsche Wirtschaft Mexiko noch mehr für Investitionen und Handel in den Blick nehmen als bislang." Der Branchenmix in Mexiko sei vielfältig; ein Schwerpunkt liege auf der Automobil- und Zulieferindustrie. Die AHK in Mexiko habe derzeit 800 Mitgliedsunternehmen.

Mit Blick auf die Entwicklung in Mexiko hänge angesichts der Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump kurzfristig schon einiges davon ab, wie die Nafta-Neuverhandlungen ausgingen. "Aber unabhängig davon ist Mexiko international sehr wettbewerbsfähig und kann mit seiner gut diversifizierten Wirtschaft global bestehen."