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In Washington für globale Regeln werben!

DIHK sieht bei Aluminium und Stahl "wichtige Entscheidungen"

(26.04.2018) Dass Angela Merkel bei ihrem morgigen Treffen mit Donald Trump in Washington handelspolitische Fortschritte erzielen kann, hofft Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Dr. Eric Schweitzer, Foto: DIHK/Chaperon

"Das Treffen zwischen der Bundeskanzlerin und dem US-Präsidenten ist eine wichtige und notwendige Gelegenheit, für globale Regeln zu werben und die Gefahren des Protektionismus zu unterstreichen", sagte Schweitzer der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Jetzt stünden bei den Strafzöllen auf Aluminium und Stahl "wichtige Entscheidungen an", betonte er. Eine zunehmende Abkehr der USA von weltweiten Vereinbarungen sorge und betreffe die deutschen Unternehmen direkt, schließlich hätten die transatlantischen Beziehungen für die hiesige Wirtschaft eine zentrale Bedeutung. Mit einem Ausfuhrvolumen von mehr als 110 Milliarden Euro seien die USA "unser wichtigster Exportmarkt", erinnerte der DIHK-Präsident.

Doch nicht nur die hochinternationalisierte deutsche Wirtschaft sei auf offene Märkte und ein funktionierendes Welthandelssystem angewiesen. Auch die amerikanischen Unternehmen und Verbraucher profitierten vom internationalen Austausch.

"Sollte zudem das Atomabkommen mit dem Iran scheitern, würde dies nicht nur die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen treffen, sondern auch das Vertrauen in internationale Vereinbarungen", warnte Schweitzer. "Die Bundeskanzlerin sollte sich aus Sicht der international aktiven deutschen Wirtschaft für die Aufrechterhaltung des Atomabkommens einsetzen."